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Wie funktioniert ein Aktiendepot überhaupt? – Erklärung für Anfänger

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Inhaltsverzeichnis


Wenn Sie Aktien kaufen möchten, benötigen Sie ein passendes Wertpapierdepot. Hier legen Sie die Positionen sicher ab und können bei Bedarf Gewinne zurück zur Hausbank transferieren.

Trading Depot Performance
Zugriff auf Ihr Depot per App

Die Funktionsweise der Depots ist relativ simpel. Sie kaufen über den Broker verschiedene Finanzprodukte wie Wertpapiere, Anleihen, CFDs und ETFs. Diese landen dann in Ihrem Portfolio, das in seiner Gesamtheit in einem sicheren Wertpapierdepot abgelegt werden muss.

Hierfür ist klassischerweise die Bank zuständig. Mittlerweile hat sich der Markt aber liberalisiert und an die Stelle der Hausbank tritt immer stärker der Online Broker. Dieser fungiert als Vermittler zum Kaufen und Verkaufen von Aktien und managt gleichzeitig Ihr Aktiendepot.

Dieses können Sie individuell ausgestaltet. Im offenen Handel mit Wertpapieren erwerben Sie verschiedene Positionen, die Sie interessieren. Wichtig ist es dabei, sich möglichst breit aufzustellen und das Risiko auf verschiedene Branchen, Aktien und Länder zu verteilen. Ein guter Online Broker sollte somit auch Zugriff auf viele verschiedene Märkte eröffnen.

Das klassische Aktiendepot bei der Bank

Das Wort Depot stammt aus dem Französischen und bedeutet eigentlich nichts weiter als „Lager“. Die Anleger erwerben als über den Broker oder die Bank ein Wertpapier und platzieren es sicher in diesem Depot.

Ursprünglich waren Wertpapiere physische Briefe, welche Ihre Rechte und Anteile an einem Unternehmen festgeschrieben haben. Für die Aufbewahrung waren ursprünglich die Banken zuständig. Mit dem Aufkommen digitaler Technologien hat sich aber unlängst ein elektronisches Handelssystem aufgebaut.

Dieses ist nun nicht mehr den Banken vorbehalten, sondern Sie können mittlerweile auch Käufe und Verkäufe über eine Direktbank bzw. die Online Broker und Depots tätigen. Die Anleger haben somit mehr Flexibilität und nutzen im Vergleich zur klassischen Bank viele Vorteile wie niedrige Gebühren, Zugriff auf Tools für die Analyse und Handel zu aktuellen Marktpreisen.

Online Broker löst die Depotbank ab: so viel einfacher ist der Handel mit Aktien im Netz

Die Frage wie ein Online Depot funktioniert, ist relativ einfach zu beantworten. Der Broker bietet Ihnen quasi ein Konto, auf dem Sie alle Ihre Aktien ablegen können. Direkt nachdem Sie das Aktiendepot eröffnen, finden Sie am linken Rand den Button zu Ihrem Portfolio. Hier befinden sich alle Wertpapiere, CFDs und ETFs, die Sie über das Depot gekauft haben.

Was den Online Broker bzw. das Online Depot so vorteilhaft gegenüber der Hausbank macht ist, dass Sie mit diesem Tool wesentlich unabhängiger sind. Sie öffnen einfach von jedem Ort der Welt Ihre App, gehen in Ihr Depot und erkennen auf einen Blick, welche Wertpapiere sich gut oder schlecht entwickeln.

Die meisten Depots bieten Ihnen dabei diverse Analysetools. Besonders wichtig sind dabei die Charts, über welche Sie die Verläufe von Wertpapieren nachvollziehen. Sie fügen die Aktien der Watchlist hinzu, nutzen die technische Analyse und folgen eventuell den aktuellen Trends. Alternativ dazu stellen Ihnen die Broker oft auch Kennzahlen für die fundamentale Analyse bereit.

Über den Online Broker handeln Sie stets preiswert und flexibel zu den aktuellen Marktpreisen einer Aktie. Vergleiche zu den Banken werden vor allem in Bezug auf die Kosten gezogen. Angesichts der großen Konkurrenz sind die Konditionen im Internet-Handel mit Aktien sehr günstig. Anbieter wie Capital.com und eToro verzichten so auf Ordergebühren und offerieren Ihnen eine kostenlose Depotführung.

Übersicht zu Depots bei Banken und Broker

HAndel im Online Depot
Depot bei der Bank
Niedrige bis keine Gebühren für Orders und Depotführung
Hohe Kosten für Orders und Depot
Flexibler Handel über die App
Keine Leerverkäufe möglich
Trades in Echtzeit zum aktuellen Preis
Keine aktuellen Marktpreise
Transparente Gebührenstruktur
Keine Trades in Echtzeit
Zugriff auf viele Börsen weltweit
Begrenzte Handelsmöglichkeiten
Nutzung von Analysetools
Leerverkäufe über CFDs möglich

Wichtige Begriffe zum Thema Aktiendepot:

  • Order: Kauf oder Verkauf von Wertpapieren.
  • Hebel: Einsatz und möglicher Gewinn werden in einem bestimmten Verhältnis gesteigert. Risiko bei Verlust hoch.
  • CFD Service: Sie kaufen keine echten Aktien, sondern schließen einen Differenzvertrag über die Kursveränderung mit dem Broker ab.
  • ETF: Paket bzw. Fonds mit mehreren Aktien. Wachstum ist relativ sicher, aber schwach.
  • Stop Loss: Tradingfunktion stoppt den Handel ab einem bestimmten Verlust.
  • Take Profit: Gewinnmitnahmefunktion. Anleger erhalten ab einer Obergrenze des Wachstums die Rendite mit.
  • Ordergebühren: Banken und Broker haben unterschiedliche Konditionen. Die Bank verlangt meist Geld auf Kauf und Verkauf, während die Orders beim Broker kostenlos sind.
  • Depotführung: Für die Nutzung eines Aktiendepots fallen bei der Bank meist Gebühren an. Beim Broker ist es kostenlos.
  • Spread: Beim Spread handelt es sich um die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis der Aktien im Depot.
  • Rendite: Als Rendite wird das jährliche Wachstum der Aktienkurse bezeichnet.
  • Dividende: Die Dividende ist eine Gewinnbeteiligung, welche die Unternehmen den Aktionären teils mehrmals im Jahr zukommen lassen.
  • Leerverkäufe: Über ein Leihgeschäft setzen Sie bei Leerverkäufen auf fallende Kurse. Dies kann als Absicherung genutzt werden.

Welche Finanzprodukte kann ich über das Online-Depot kaufen?

Ein Aktiendepot funktioniert heute nicht mehr nur als reiner Ablageort für Aktien, Anleihen, CFD Handel und ETFs. Mittlerweile können die Anleger hierüber eben auch Wertpapiere direkt kaufen und sie mit wenigen Klicks dem Aktiendepot hinzufügen. Der Handel war also nie einfacher als heute.

Die Auswahl der Produkte, die hier gekauft werden können, sind hier sehr vielfältig. Neben den klassischen Wertpapieren erwerben Sie über die verschiedenen Anbieter zum Beispiel Differenzkontrakte im Direkthandel mit dem Broker und Investmentfonds, also handelbare Aktienpakete mit teilweise mehr als 100 Positionen. Anders als bei der Bank lassen sich zudem Leerverkäufe tätigen.

Klassischer Aktienhandel

Ganz klassisch können Sie über Ihre Depotbank bzw. den Online Broker Aktien kaufen. Hierbei handelt es sich um einen kompletten Anteil an einem Unternehmen. Viele der wertvollen Papiere werfen neben dem Kurswachstum auch Dividende ab. Diese ist eine Art Gewinnbeteiligung, die ein- bis viermal im Jahr an die Anleger ausgezahlt wird.

Zugang zur Börse erhalten Sie über Ihr Depot. Der Anbieter dient hier als Vermittler zwischen Ihnen und dem Markt. Sie müssen dabei meist ganze Wertpapiere kaufen und benötigen daher auch ein entsprechendes Kapital auf Ihrem Konto.

CFD Service mit Hebel

Der CFD Service ist vorteilhaft für alle Anleger, die mit wenig Kapital starten. Man sichert sich hierüber einen virtuellen Anteil an einer Aktie, im Endeffekt also nur ein Bruchstück. Es handelt sich jedoch um kein Wertpapier im klassischen Sinne, sondern um ein Derivat. Es bildet lediglich den Kursverlauf ab und Sie handeln ausschließlich mit dem Broker selbst.

Im selben Verhältnis wie sich die Kurse an der Börse verändern, wachsen und fallen auch die Werte der CFDs. Wenn Sie Plus machen, muss Ihnen der Anbieter dieses Geld entsprechend gutschreiben. Vorteilhaft ist, dass Sie bereits ab einem Wert von 1 Euro in eine Aktie investieren können.

Short gehen im CFD Service

Gleichzeitig können im CFD Service Wertpapiere invers veräußert werden. Man leiht sich dabei die Aktie und verkauft sie direkt weiter. Wenn der Kurs fällt, machen Sie Gewinn. Sie kaufen die Aktie nämlich später zu einem niedrigeren Preis zurück und geben Sie an den Verleiher weiter. Dieser Vorgang geht bei CFDs jedoch virtuell vonstatten.

ETFs als sichere Option für Anfänger und Fortgeschrittene

ETFs sind Finanz-Produkte, die sich für ein langfristiges Investment anbieten. In diesen börsengehandelten Fonds sind Inhalte bis zu 100 Positionen und mehr vorhanden. Es handelt sich dabei um eine Nachbildung eines Index. Die Aktien werden anhand ihrer Performance regelmäßig ausgetauscht, wodurch ein stetiges Wachstum gegeben ist. Das Risiko ist gering.

Durch das geringe Risiko können Sie auch höhere Summen in einen ETF stecken und diesen Ihrem Depot hinzufügen. Nach spätestens fünf Jahren steht ein sattes Plus als Wert in ihrem Fonds. Auch hier lohnt es sich jedoch, vorab die Branchen zu analysieren und sich die bestmöglichen Fonds zu sichern.

Welche Ordertypen gibt es im Aktiendepot?

Bei Ihrer Depotbank oder Ihrem Broker-Konto können Sie verschiedene Ordertypen lancieren. Diese hier sind die wichtigsten:

Kauf von Aktien

Ganz klassisch werden Sie über Ihr Aktiendepot Wertpapiere kaufen. Sie klicken einfach auf Traden, Kaufen oder Buy und tragen den gewünschten Wert ein. Nun fügen Sie die Aktie Ihrem Depot hinzu und können von seinem Wachstum profitieren.

Es ist möglich, bei Brokern wie Capital.com Automatisierungen zu verwenden. So weisen Sie die Direktbank dazu an, den Kauf einzuleiten, sobald ein bestimmer Kurs erreicht ist.

Verkaufsorder

Umgekehrt zum Kauf steht natürlich der Verkauf. Wenn Sie Ihren Gewinn in reales Geld verwandeln möchten, müssen Sie die Aktien auch wieder abgeben. Wenn genügend Profit erwirtschaftet worden ist, klicken Sie in Ihrem Depot einfach auf Sell oder Verkauf und nennen die Summe, die Sie veräußern möchten. Daraufhin wird Ihnen der Betrag gutgeschrieben und Sie können Ihn auf Ihr Verrechnungskonto abheben.

Verkaufsorder spielen auch beim Shorten über CFDs eine Rolle. Sie verkaufen dabei eine virtuelle Aktie, die Sie gar nicht besitzen, um später von sinkenden Kursen zu profitieren.

Stop Loss Order

Bei einer Stop Loss Order legen Sie einen Minimalbetrag fest, bei dem der Broker den Handel mit der Aktie sofort beenden soll. Somit können Sie verhindern, mehr Verluste als notwendig zu machen.

Take Profit

Take Profit ist eine Art Limitierung nach oben. Sie legen im Depot fest, dass der Gewinn ab einem bestimmten Wert mitgenommen werden soll. Der Broker beendet für Sie also automatisch den Trade.

CFD Handel mit Hebel

Beim CFD Handel können Sie einen Hebel benutzen und somit Ihren möglichen Gewinn steigern. Setzen Sie zum Beispiel ein Verhältnis 1:5 ein und verfünffachen Sie somit die Wertsteigerung.

Problematisch ist, dass der Multiplikator auch ins Minus wirkt. Somit sind sogar Totalverluste möglich. Anfänger sollten beim Thema Hebel also besonders wachsam und zurückhaltend sein.

Im Depot shorten

Über Shortselling handeln Sie innerhalb Ihres Depots invers. Sie setzen Ihr Geld auf fallende Kurse und können damit eine Art Brandmauer gegen mögliche Abstürze an der Börse heraufziehen. Diese wird dann die Verluste aus anderen Positionen ausgleichen.

Den richtigen Anbieter finden: Worauf es beim Onlinebroker ankommt

Bevor Sie ein Aktiendepot eröffnen, sollten Sie sich detailliert über die aktuellen Konditionen und Voraussetzungen informieren. Anleger teilen in Foren gerne ihre Erfahrungen und auch bei Trading für Anfänger können Sie lesen, welche Anbieter vertrauenswürdig sind und welche nicht.

Damit Sie keinen Betrügern aufsitzen, sollten Sie sich an bestimmte Punkte halten. So sollte eine offizielle Lizensierung und Kontrolle in einem westlichen Staat vorliegen. Zudem muss es eine transparente Gebührenstruktur geben. Diese sollte auch eventuelle Kosten für die Auszahlung und die Spreads beinhalten.

Achten Sie u. a. bei der Auswahl Ihres Depots insbesondere auf:

  • Eine schnelle Software
  • Sichere Firewall zum Schutz Ihrer Daten
  • Niedrige Gebühren
  • Transparente Gebührenstruktur
  • Lizensierung und Kontrolle durch staatliche Finanzbehörden
  • Zugriff auf verschiedene Börsen
  • Einfacher CFD-Handel möglich
  • Zugriff auf Tools zur Analyse der Unternehmen und Wertpapiere

Depot eröffnen für den Wertpapierhandel für Anleger

Ein Depot online zu eröffnen und Geld zu investieren ist vergleichsweise einfach. Am Beispiel von Capital.com zeige ich Ihnen Schritt für Schritt, wie das geht:

Anmeldung eines Depots für Sparer per E-Mail

Die Eröffnung von einem Aktiendepot geht mit wenigen Klicks vonstatten. So gehen Sie zunächst auf die Startseite von Anbietern wie Capital.com und klicken am rechten oberen Rand auf „Konto eröffnen“, „Registrieren“ oder „Jetzt anmelden“.

Als nächstes öffnet sich ein Fenster, in dem Sie Ihren Usernamen, eine E-Mail und Ihr Passwort angeben. Danach bekommen Sie eine elektronische Nachricht zugesandt und klicken auf den Bestätigungslink. Jetzt sind Sie kostenlos Mitglied beim Broker und haben ein Depot zur Hand.

Erfahrungen angeben und Wertpapierdepot verifizieren

Nach den ersten Angaben von Namen und Wohnort wird Sie der Broker nach Ihren Erfahrungen fragen. Sie geben an, wie häufig Sie bereits an der Börse investiert haben, wie viel Geld Sie planen anzulegen und welchen Bildungsabschluss Sie haben.

Ihr Wissen wird daraufhin in einem kleinen Quiz zum Thema Aktienhandel getestet. Bestehen Sie diese Überprüfung, können Sie bereits mit den Trades beginnen und Geld auf Ihr Konto laden. Hiermit soll sicher gestellt werden, dass Sie auch als Anfänger nicht sofort Ihre Investitionen verlieren.

Nutzen Sie Online Depots mit Demokonto

Da durch falsche Anlagestrategien das Verlustrisiko immer vorhanden ist, empfehle ich Anfängern stets mit einem Demokonto zu beginnen. Sie wechseln einfach in den virtuellen Bereich und können sich hier freiheraus ausprobieren.

Lernen Sie dabei mehr über die technische Analyse per Charts kennen und lesen Sie sich die Kennzahlen mit richtiger Interpretation durch. Nach einer Weile haben Sie den Dreh raus und machen womöglich erste Gewinne.

Traden lernen mit Capital.com

Bei Brokern und Depots wie von Capital.com können Sie auch die Ratgeber-Sektion „Trading lernen“ öffnen. Hier sind alle wichtigen Begriffe erklärt und man zeigt Ihnen die wichtigsten Strategien mit einem passenden Beispiel. Zudem gibt es zu wichtigen Themen ein Video, in dem Sie die Anlagearten besser nachvollziehen können. Anfängern lege ich dieses Video sehr ans Herzen.

Kapital vom Girokonto auf das Depot transferieren

Erst wenn Sie sich absolut sicher fühlen, wechseln Sie in das Echtgeldkonto im Aktiendepot. Dieses laden Sie nun mit einer von Ihnen gewünschten Summe auf. Hierfür verwenden Sie Zahlungsmethoden wie Direktüberweisung vom Girokonto, Kreditkarte, Paypal, Neteller oder Skrill.

Sie müssen bei Ihrer Überweisung stets die Mindest- und Maximalbeträge beachten. Bei Capital.com können Sie bereits mit 20 Euro starten. Beim Konkurrenten eToro liegt der Mindestwert aktuell bei etwa 50 Euro. Nach oben ist man noch offener. Capital.com hat die Einzahlungen so auf 45.000 Euro gedeckelt.

Analysetools innerhalb des Aktiendepots nutzen

In jedem Aktiendepot gibt es stets praktische Analysetools. Hierzu gehören in erster Linie die Charts, welche sich zu jeder einzelnen Aktie öffnen lassen. Anhand der Candlesticks sehen Sie teils minutengenau, wohin die Reise geht. Versierte Anleger machen dabei bestimmte Signale aus und können z. B. kurzfristig mit Daytrading Gewinne einfahren. Voraussetzung ist hierfür eine gute Kenntnis der technischen Analyse.

Alternativ dazu schauen Sie sich die inneren Werte eines Unternehmens an. Zur fundamentalen Analyse gehört der Blick auf den Jahresgewinn, den Umsatz, den Cashflow, den Gewinn je Aktie und den Buchwert je Aktie. Diese Werte setzt man dann ins Verhältnis zur Marktbewertung, also zum Aktienkurs.

Über das Kurs-Gewinn-Verhältnis bekommen Sie so heraus, ob innere und äußere Bewertung auseinander klaffen. So das der Fall ist, liegt womöglich eine Unterbewertung vor. Sie können Ihr Kapital dann auf eine Value Aktie mit Potenzial setzen und auf Dauer Profit erzielen.

Oft sind die Unterbewertungen aber auch gerechtfertigt. Die Aktionäre preisen nämlich stets die zukünftigen Entwicklungen mit ein. Dabei liegen sie womöglich richtig, wenn das Geschäftsmodell einfach keine positiven Aussichten zulässt. Es bildet sich eine Value Trap, in die Sie nicht hineintreten sollten.

Aussichtsreiche Aktien kommen im Depot zunächst auf die Watchlist

Bevor Sie zum Kauf übergehen, setzen Sie die attraktiven Wertpapiere auf Ihre Watchlist. Hierüber verfolgen Sie täglich die Entwicklung und erkennen, ob Sie mit Ihrer Einschätzung tatsächlich richtig liegen. Wenn ein Erwerb angesichts der günstigen Preise nun für Sie in Frage kommt, leiten Sie den Trade ein.

Aktiendepots für den Handel nutzen: so investieren Sie beim Online Broker in Wertpapiere

Klicken Sie nun auf „Einkaufen“, „Buy“ oder „Traden“. Bei Capital.com öffnet sich dann am rechten Rand ein Fenster, in dem Sie eine Summe oder die Anzahl der gewünschten Aktien eintragen. Sie können sogar Voreinstellen, dass die Order ohne weitere Kosten ab einem vorab festgelegten Preis platziert wird.

Wenn die Kaufsumme unter dem Wert der Aktie liegt, handelt es sich meist um einen CFD, also einen Differenzkontrakt mit dem Broker. Vorteilhaft ist, dass Anleger mit wenig Kapital selbst in teure Bluechips einsteigen können. Zudem lassen sich die bereits erwähnten Hebel für mehr potenziellen Gewinn anwenden.

An dieser Stelle sei noch einmal betont, dass das Risiko bei gehebelten Trades immer hoch ist. Die Multiplikation wirkt schließlich auch ins Negative hinein und kann Ihnen den Totalverlust einbringen.

Welche Kosten fallen bei der Hausbank und beim Online Depot an?

Wenn Sie über die Hausbank mit Aktien handeln, müssen Sie meist hohe Kosten einplanen. So bezahlen Sie Gebühren allein für die Depotführung. Zusätzlich werden pro Trade (Kauf oder Verkauf) weitere Kosten fällig, oftmals ab 1,50 Euro bis hinauf zu 10 Euro.

Anders beim Internet-Depot: Anbieter wie eToro und Capital.com haben den Markt mit ihren kosten- und provisionsfreien Modellen umgekrempelt. Bei diesen Depots bezahlst du so keine Gebühren auf die Orders. Selbst die Depotführung ist kostenlos. Lediglich bei den Spreads kann es zu einigen Nebenkosten kommen. Es handelt sich um die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Broker wie Capital.com halten diese Spanne vergleichsweise eng.

Empfehlungen und Tipps für Anleger: diese Depots gehören zu meinen Favoriten

Aktuell bevorzuge ich für das Traden mit Aktien und CFDs den Anbieter Capital.com. Dieser Depot überzeugt mit provisionsfreien Trades, kostenloser Ein- und Auszahlung sowie inkludierten Leermaterialien. Bei Hebelprodukten müssen Sie jedoch eine geringe Übernachtgebühr mit einplanen. Angesichts der hervorragenden Usability und den detailreichen dynamischen Charts lohnt sich diese Abgabe aber in jedem Fall.

Gefolgt wird Capital.com in meinem Ranking von den Anbietern eToro und Admirals. Beide offerieren viele praktische Tools und erlauben es Ihnen sehr günstig zu traden.

  1. Capital.com: viele Charts und Indikatoren, kostenlose Depotführung, keine Kosten für Orders, Einzahlung und Auszahlung, perfekt für technische Analyse
  2. eToro: Kostenlose Trades und Depotführung, viele Kennzahlen verfügbar, 5 Euro Gebühren für Abheben auf das Verrechnungskonto
  3. Admirals: Mindesteinlage 100 Euro, viele CFDs verfügbar, Konto kostenfrei, CFD-, ETF- und Aktien Trades etwa 0,02 USD pro Wertpapier

Im Online Depot immer diversifizieren: so schützen Sie Ihr Geld im Direkthandel

Alle Ratgeber zum Thema Aktien werden Ihnen gleich als erstes diesen Tipp geben: diversifizieren Sie Ihr Portfolio. Die Grundregel ist, dass Sie nicht Ihr gesamtes Kapital auf eine Karte setzen dürfen. Stattdessen verteilen Sie es auf mehrere Positionen. Auf diese Weise senken kluge Anleger das Verlustrisiko. Umso breiter man diversifiziert, desto strukturierter gehen die Assets nach oben.

Parallel dazu können Sie im Aktiendepot Hedging betreiben. Sie fügen so Leerverkäufe ein, bei denen Sie Gewinne aus sinkenden Kursen machen. Fallen die Werte im Allgemeinen ab, schützen diese Shortsellings einen Teil Ihrer Anlage.

ETF Sparpläne lassen Ihre Finanzen im Aktiendepot langfristig wachsen

Wem der Handel mit Aktien zu heikel ist, der kann sich alternativ auch mit dem Thema ETF befassen. Diese börsengehandelten Fonds können im Aktiendepot ganz genau wie einfache Wertpapiere gekauft und verkauft werden.

In der Tat gehören einige ETFs unbedingt in jedes Portfolio. Der Vorteil ist, dass diese Fonds bereits optimal in sich diversifiziert sind. Somit brauchen Sie sich nicht selbst die Arbeit machen und Ihr Kapital aufzuteilen.

Das Risiko ist bei den ETFs wesentlich geringer, weswegen Sie auch etwas mehr auf diese Anlage platzieren können. Über mehrere Jahre gehen die Fonds stetig nach oben, was sich bei einer hohen Anlage schnell rentiert.

Funktionen im Depot: mit technischer Analyse Aktien kaufen und verkaufen

Mit der technischen Analyse können Sie kurzfristig erkennen, wann eine Aktie den Trend in eine bestimmte Richtung nimmt. Wie der Trading-Pionier Charles Dow bereits vor mehr als 100 Jahren sagte: alle Informationen befinden sich bereits in den Charts.

Die Investoren preisen über ihr Wissen und ihre Gefühle die zukünftigen Entwicklungen mit ein. So lässt sich aus dem Zusammenspiel aus Angebot und Nachfrage abschätzen, wohin die Reise geht.

Gewisse Signale wie kurz und stark ausschlagende Candlesticks weisen darauf hin, dass es z. B. mit den Kursen in den nächsten Stunden oder Tagen nach oben bzw. nach unten geht. In Abhängigkeit dazu entscheiden Sie sich für die Long oder die Short Position.

Alternative Strategie im Aktienhandel: fundamentale Analyse und Value Assets

Mit der fundamentalen Analyse tauchen Sie tief in die Bilanzen eines Unternehmens ein und finden heraus, ob das Geschäftsmodell wirklich Potenzial hat. Wird dieses von den Anlegern nicht erkannt, ist die Aktie vermutlich unterbewertet und Sie können preiswert in sie investieren.

Anders als die Bank stellt Ihnen das Online Depot genau die Tools zur Verfügung, um langfristig mit der Fundamentalanalyse Gewinn zu machen. Ebenso sind die Charts für die technische Analyse mit vielen Details verfügbar. Bei letzterer ist Capital.com im Moment nahezu unschlagbar.

Ratgeber und Briefings zum Wertpapier im Aktiendepot nutzen

Ratgeber und Briefings bieten Ihnen eine gute Einsicht in die Marktsituation und in das Geschäftsmodell der Unternehmen. Ein guter Broker wird Ihnen viele Einschätzungen von professionellen Analysten bereitstellen. Hieraus ergeben sich auch Handelstipps wie Kaufen, Halten, Verkaufen.

Selbst Copy Trades sind in vielen der Aktiendepots möglich. Sie folgen dann einfach einem erfolgreichen Trader und machen einfach alle seine Aktionen in einem vorher festgelegten Verhältnis mit. Sie profitieren dann von seinem Wissen und geben für den Service eine kleine Gebühr ab.

Daytrading vs. Langzeitstrategie: Unterschied und Erfolgsaussichten

Generell rate ich Tradern, die es wirklich ernst meinen, zur Langzeitstrategie. Hierbei baut man ein optimiertes Portfolio auf und lässt das eigene Kapital über mehrere Jahre hinweg wachsen. In Abhängigkeit zum Marktgeschehen müssen natürlich regelmäßig einige Positionen aus dem Depot fallen und andere hinzukommen. Zwischenzeitliche Gewinnmitnahmen sind natürlich ebenfalls möglich.

Für das Daytrading sollte man dagegen schon etwas mehr Kenntnisse haben, insbesondere bei der technischen Analyse. Sie richten hier Ihren Blick gezielt auf die Charts und machen anhand der Bewegungen bzw. Ausschläge die Trends in den nächsten Stunden oder Tagen aus. Dadurch lassen sich strategisch klug platziert innerhalb kurzer Zeit hohe Gewinne einfahren.

Wer sich mit dieser Technologie nicht auskennt, fällt beim Daytrading aber schnell auf die Nase. Eine falsche Einschätzung kann für hohe Verluste sorgen. Wer jetzt emotional wird, setzt hastig noch mehr Geld ein, um diese auszugleichen und endet meist noch stärker im Minus.

Gehen Sie daher beim Aktienhandel über das Depot bedacht und mit kühlem Kopf vor. Setzen Sie nur Summen, auf die Sie problemlos verzichten können. Wenn Sie mit diesen Gewinn erzielen, können Sie dieses Plus später reinvestieren und das Kapital von klein an wachsen lassen.

Fazit: Depot eröffnen und als Anleger Vermögensaufbau betreiben

Mit einem Aktiendepot können Sie online zu sehr günstigen Konditionen mit Wertpapieren, CFDs und ETFs handeln. Sie melden sich einfach in wenigen Schritten an, öffnen die App, üben im Demokonto und können daraufhin schon in das Trading einsteigen.

Im Vergleich zu klassischen Banken sind die Online Depots wesentlich flexibler und ermöglichen Ihnen Trades zu jeder Tageszeit sowie zu aktuellen Preisen. Sie haben über die Charts einen minutengenauen Überblick über die Kursentwicklung. Hierauf können Sie dann sofort mit wenigen Klicks über die App reagieren und Ihre Order platzieren.

Gerade im Bereich Depotführung, übersichtlicher Gestaltung und technischer Analyse ist Capital.com aktuell mein Favorit. Schauen Sie bei dem Broker vorbei und steigen Sie Schritt für Schritt ins Trading ein.

Häufige Fragen zum Thema Aktiendepot

Wozu brauche ich für den Wertpapierhandel ein Aktiendepot?

Wenn Sie Aktien kaufen, legen Sie diese in einem Depot sicher ab. Heutzutage sind diese Depots überwiegend elektronisch und online zugänglich. Sie können diese Ablagen für die Wertpapiere direkt über den Broker anlegen und haben stets über das Telefon Zugriff.

Was ist besser – Aktiendepots online oder bei der Filialbank?

Die Online Depots haben mittlerweile erhebliche Vorteile gegenüber der Bank. So sind die Kosten bei den Brokern wesentlich niedriger und tendieren meist gegen Null. Des Weiteren haben Sie Zugriff auf diverse Tools und können diese jederzeit über das Handy nutzen. Flexibilität, Echtzeittrades und minutenaktuelle Preise überzeugen im Vergleich zur Bank.

Welche Gebühren fallen beim Depot an?

Bei den Online Depots sind die Gebühren meist sehr niedrig. Bei Capital.com müssen Sie so keine Kosten für die Trades und die Depotführung entrichten. Bei CFD-Trades fallen allerdings zusätzliche Gebühren über Nacht an. Diese sind im Vergleich zu den Banken aber sehr gering.

Wie schnell kann ich ein Depot eröffnen?

Sie gehen einfach auf die Seite des Anbieters und melden sich innerhalb von wenigen Minuten an. Sie müssen nur die Mailadresse eintragen, Ihre Echtheit verifizieren, einige Fragen beantworten und sind bereits Mitglied beim Broker: Ihr Depot ist eröffnet.

Welche Wertpapiere lassen sich über ein Aktiendepot kaufen?

Entscheiden Sie sich für einen Broker, der Zugriff auf viele Börsen und somit auch Wertpapiere aus aller Welt hat. Die meisten Anlagen stammen dabei aus den USA und aus Europa. Neben Aktien lassen sich auch CFDs und ETFs erwerben.

Benötige ich ein Verrechnungskonto bei der meiner Bank?

Bei der Eröffnung Ihres Depots geben Sie immer ein Verrechnungskonto an. Hierüber werden später die Gewinne abgebucht. Für diesen Vorgang fallen bei einigen Brokern Gebühren an. Kostenfrei ist die Auszahlung bei Capital.com.

Andre Witzel

Erfahrener Trader im Bereich Forex, CFDs, Aktien und Futures seit 2013.
Über 21.000 Abonnenten auf Youtube und 500 veröffentlichte Trading Videos.

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Quelle: Trading für Anfänger

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