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Kryptowährungen Am Besten Erklärt 2021

Warum Bitcoin „Altruismus aus Egoismus“ ist

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Zwei weiße Hasen. Vorsicht: Ihnen zu folgen könnte zu unerwünschten Erkenntnissen führen. Bild von Lisa Zins via flickr.com. Lizenz: Creative Commons

Ein Leser hat mir einen phantastischen wirtschaftsphilosophischen Essay über Geld, Werte, Bitcoin, Vertrauen, Egoismus, Altruismus und mehr gesendet. In Bitcoin liegt eben doch die ganze Welt. Bitte lesen. Ihr werdet es nicht bereuen.

Der Essay wurde original für Twitter geplant und ist daher in etwa 80 etwa 280-Zeichen-Blöcke eingeteilt. Ich habe diese Struktur sowie die Hashtags unangerüht gelassen, um den ursprünglichen Aufbau zu erhalten, und lediglich sehr sanfte Korrekturen vorgenommen und Zwischenüberschriften gesetzt.

Der Essay besteht aus zweit Teilen. Erstens, „Zur Herkunft & Bedeutung des „Wertes“ von Geld und worin der „intrinsic value“ von #Bitcoin besteht“, und zweitens „Ließe sich Bitcoin gar als digitaler Gesellschaftsvertrag verstehen, der die quantitative Gier des Menschen in qualitative Bewusstheit konvertiert?“. Nun kocht euch einen Kaffee und lasst euch auf „ein wirtschaftsphilosophisches Gedankenabenteuer für „deepe Rabbitholer“ wie auch neue Blockchain-Padawane und andere Geistesathleten :)“ ein.

Von Johannes (1JttQoTy6DMg3PoHi6oBwmX6GGyo7BKTqW)

Beginnen wir mit dem unmöglichen Versuch, Bitcoin in nur einem Satz darzustellen und zu ergründen von dort ausgehend die Tiefe seines wa(h)ren Wertes (Teil 1) und Zukunftspotentials (Teil 2).

Nun, bei Bitcoin haben sich alle Teilnehmer als Pseudonym agierend auf ein nachprüfbar mengenlimitiertes Geldsystem geeinigt, das durch dezentral organisierte Open-Source-Computertechnologie ein stark wertspeicherndes Tauschmittel mit dem epochenmöglichen Höchstmaß an Sicherheit vor Fremdzugriff und Manipulation hervorbringt.

Diese stets zeitgemäße Sicherheit wird u.a. durch den offen einsehbaren Quellcode, die dezentrale Netzwerk-Architektur sowie den revolutionären „Proof-of-Work“-Algorithmus gewährleistet. Ohne sich zu sehr in technischen Details zu verlieren:

Die maximale Anzahl zirkulierender #Bitcoins ist technisch unveränderbar festgelegt: auf nämlich maximal 21 Millionen Stück, von denen die letzten im Jahre 2140 gefunden werden. Bis dahin halbiert sich mathematisch festgelegt alle 4 Jahre die Menge an neu erzeugten Bitcoins, an deren Suche sich ein jeder durch technische Geräte mit Internetzugang beteiligen kann („Mining-Hardware“).

Was bedeutet das?

Das erste freie, faire und transparente Geldsystem der Geschichte

Nun, damit ermöglicht uns das Bitcoinökosystem eine nie zuvor gekannte Berechenbarkeit und Funktionalität als Grundlage für ein neuartiges, faires Geldsystem:

Wo zuvor ein König oder die Zentralbank nach (Un-)Belieben die Geldmenge oder -qualität (zB den Goldgehalt einer Münze oder aktuell das inflationäre EZB-Gedrucke) manipulieren, Transaktionen unterbinden (sogar Konten sperren) und die Sparermasse („den kleinen Mann“) in historischer Regelmäßigkeit ruinieren konnte, wird mittels #Bitcoin menschliches Vertrauenmüssen und geldpolitische Unsicherheit durch Mathematik und Technologie ersetzt!

Bitcoin legt sich aus Investorensicht von selbst an, wird automatisch immer seltener mit der Zeit und ist damit so ziemlich genau das Gegenteil unseres gegenwärtigen Fiat-Geldsystems, das sich durch unkontrolliertes Gelddrucken ständig selbst entwertet und letztlich hyperinflationär enden muss – auf dem Rücken der arbeitenden Bevölkerung.

Ist es daher nicht wunderbar, mit Bitcoin ein dergestalt freies, faires und transparentes Geldsystem zu haben, an dem sich ein jeder Mensch ohne staatliche Erlaubnis beteiligen kann? Es ist dies das erste Mal in der Geschichte der Fall!

Wer behauptet, niemand brauche so etwas wie #Bitcoin, der behauptet gleichfalls, wir hätten im Grundsatz ein funktionierendes Geldsystem, dem man funktionell und personell vertrauen könne und das deshalb alternativfrei bleiben müsse.

Natürlich naiver Nonsense, den ein Blick auf jede Geschichtsepoche widerlegt. Solange der Mensch glaubt, seine Haustür abschließen zu müssen (weil er seinen Mitmenschen nicht vertrauen kann), solange benötigt er auch ein vom Vertrauen losgelöstes Geldsystem! #Bitcoin fixes this! 😎

Das Wohlbefindlichkeitsaxiom

Um hierzu weiterführende Ableitungen vorzunehmen, müssen folgend (m)einige philosophische Grundsätzlichkeiten erörtert werden. Etwa die Frage, weshalb Bitcoin überhaupt einen Wert besitzt, ja, was es überhaupt bedeutet, dass und warum wir etwas als „wertvoll“ bezeichnen. Sonst wird das Geniehafte an Bitcoin nicht deutlich.

Beginnen wir dazu mit der Frage nach dem vordergründigen (nicht individuellen) Sinn des Lebens, da hierauf alles aufbaut. Keine Bange, dieser lässt sich erstaunlich einfach für alle fühlenden Wesen gleichermaßen in einem Satz ausdrücken: nämlich das Streben nach Wohlbefinden respektive die Vermeidung von Leiden.

Ad-hoc-Beweis: Hättest du bis hierhin gelesen, wenn dir der Text arg viel Unbehagen bereiten würde oder dir so gar keinen Hinzugewinn verspräche?

Man mache sich also selbstachtsam bewusst: Jegliche Entscheidung eures Lebens hängt letztlich davon ab, ob und wieviel Wohlbefinden bzw. Leidvermeidung ihr euch und/oder anderen von einer Sache versprecht!

Dieser nur scheinbar banale Aspekt des menschlichen Daseins ist in Wahrheit von essentieller Bedeutung und erklärt sehr vieles, wenn nicht alles, nennen wir ihn „Wohlbefindlichkeitsaxiom“. Diese (Er)Kenntnis bedeutet, dass all unser Handeln letztlich auf Glauben und Hoffnung basiert, nämlich jener nach Erlangung und Erhalt von möglichst viel Wohlbefinden – wofür es ja nie eine Garantie gibt, sondern nur maximal hohe oder niedrige Wahrscheinlichkeiten. Viele glauben zu wissen, doch wissen nicht, dass sie nur glauben.

So. Und was ist demnach dann jetzt Geld?

Geld speichert Wohlbefinden

Geld ist objektiv betrachtet die geglaubte Chance (subjektiv immer ein gefühltes Wissen) an die jederzeitige Konvertierbarkeit eines bestimmten wertspeichernden Gutes in eine bestimmte Form von Wohlbefinden (etwa in Form von Dienstleistungen und Waren oder anderem Besitztum).

Ein solches Tausch- und Wertspeichermedium ist notwendig, um möglichst verlustfrei den süßen Früchten seiner Arbeit auch in ferner Zukunft noch Wohlbefinden entpressen zu können.

Wenn bspw. ein mittelalterlicher Bauer eine reiche Ernte einfährt, so kann er überschüssiges Korn nicht dauerhaft für schlechte Jahre bevorraten, ohne dass es verdirbt. Deshalb benötigt er ein Medium, um seine erbrachte, doch aktuell nicht selbst gebrauchte Arbeitsleistung zu speichern und jederzeit möglichst verlustfrei abrufen zu können.

Das mediale Werkzeug dafür nennen wir Geld und dessen bester Vertreter ist (durch Bitcoin vielleicht war? ;)) historisch betrachtet reines Gold. Wenn der Bauer genügend Ernteüberschuss erzielt, um dem Wert einer Goldmünze zu entsprechen, so wird er sich wohl auch dafür entscheiden.

Worauf aber gründet nun der zugeschriebene „Wert“ von solchen Tauschmitteln und Wertspeichern, hier namentlich Gold?

Unerschütterliches Vertrauen!

Er liegt letztlich einzig im Glaube und damit Vertrauen begründet, auch in Zukunft noch etwas mindestens gleich viel Wohlbefinden Stiftendes für seine geleistete, in diesem oder jenem Tauschmittel gespeicherte Arbeit zu bekommen!

Kurz: Je höher die (stets individuell erachtete) Chance auf Wohlbefinden durch ein knappes Gut, desto höher wird sein „Wert“ bemessen – deshalb ist Wasser auch so tauschwertgünstig, obwohl essentiell fürs Wohlbefinden, und der Fantastilliarden-Picasso so tauschwertteuer, obwohl für kaum jemanden wohlbefindlichkeitsessentiell!

Der mittelalterliche Bauer konvertiert also seinen Überschuss, sagen wir 50kg Getreide, in eine entsprechende Goldmünze. Das tut er aber nur, weil er „weiß“ (in Wahrheit glaubt und hofft er nur), dass er für diese Goldmünze in 10 oder 20 Jahren auch noch ungefähr 50kg Getreide oder ein Äquivalent bekommt. Er entscheidet sich für den seiner Auffassung nach am meisten Wohlbefinden garantierenden Wertspeicher mit der bis dahin allgemein bekannt höchsten Wahrscheinlichkeit auf Werterhalt (bzw. der niedrigsten Wahrscheinlichkeit auf Wertverlust): dem möglichst reinem Golde.

Es ist also nicht in erster Linie das arbeitsaufwändig gewonnene Material und seine Seltenheit per se, die etwa bei Gold automatisch zu einem Wert führen (sollten/könnten/müssten) – vielmehr ist es das dem Gold zugeschriebene und sich seit Jahrtausenden bewährende Vertrauen! Die historisch erfahrene allgemeine Akzeptanz sowie Knappheit des Goldes schafft das Vertrauen und den Glauben (als gefühltes Wissen), auch zukünftig nicht im Übermaß aufzutreten und so den Tauschwert beizubehalten.

Nicht im Material an sich steckt also der eigentliche Wert (Platin bspw ist seltener als Gold), sondern in der mit ihm assoziierten, positiven Erfahrung als bewährtes Tausch- und Wertspeichermittel über einen längeren Zeitraum: in unerschütterlichem Vertrauen!

Mathematisch intrinsisches Vertrauen

Man benötigt für gutes Geld also nicht zwingend etwas Materielles in der Hand wie eine Goldmünze, sondern es bedarf lediglich der individuellen Gewissheit über dessen Werterhalt.

Und nichts allgemein Bekanntes wie Bewährtes ermöglicht uns eine dermaßen unmanipulierbare Gewissheit über seine aktuelle sowie zukünftige Knappheit und Beschaffenheit wie #Bitcoin! Alles, selbst Gold, gibt es theoretisch unendlich viel im All – Bitcoin mathematisch bedingt nur 21 Millionen volle (bis ins kleinste teilbare) Male, sodass wir eine neue monetäre Gewissheit haben, die bisheriges monetäres Vertrauen ersetzen kann!

Das nötige Restvertrauen (ganz ohne geht es in der Weltlichkeit nie zu) wird technisch dezentral bis ins Sonnensystem hinein diversifiziert (siehe @Blockstream Satelliten), sodass dieses Geldsystem wohl tendenziell selbst den Untergang des Planeten überleben würde, auf dem es einst das Licht der Welt erblickte. Ja, so mächtig ist #Bitcoin 😍!

Die klassische Goldmünze entspricht demnach dem alten Typus des handfest materialisierten Vertrauens, während Bitcoin digitales Vertrauen institutionalisiert, es also in eine gesellschaftlich anerkannte Form bringt — indem nämlich die zu Vertrauen führenden Kräfte eines bewährten Tausch- und Wertspeichermittels (etwa Knappheit, Teilbarkeit, Fälschungssicherheit, geringe Lagerungs- & Transportkosten usw.) in #Bitcoin genuin, also von Haus aus, einprogrammiert sind!

Der „fundamental value“ von Bitcoin besteht also in riesig intrinsischem Vertrauen, wie es uns nie zuvor ein Zahlungsmittel ermöglicht hat! *mindblowsound*

Bitcoin konvertiert Energie in Vertrauen

Welch langfristig stabileres Fundament einer Geldökonomie kann es für eine ihr Heil noch im Materialismus suchende Gesellschaft geben?

Je länger das Bitcoin-Netzwerk funktioniert, desto mehr bestätigt und verdichtet sich dieses Vertrauen. Und mit steigendem Vertrauen steigt auch der davon abhängige Wert, wird womöglich zum weltweiten Währungsstandard, an dem sich alles messen lassen muss.

Beim Bitcoin-Mining wird demzufolge auch keine Energie verschwendet, sondern es kommt zu einer Konvertierung. Diese Konvertierung besteht in einer Umwandlung von elektrischer Energie in emotionale Energie namens Vertrauen – was sich freilich (noch?;)) nicht als erweiterte physikalische Formel darstellen lässt, aber im Geiste leicht von jedermann erfasst werden kann.

{Eigentlich müsste man jetzt noch einen Schritt weiter gehen und „Hoffnung -> Glaube -> VERTRAUEN“ als soziale Grundwährung definieren, über die sich jegliche Ökonomie, auch die soziale Interaktion, gestaltet. Der Mensch investiert und entzieht seine jeweils nicht unbegrenzt vorhandenen „Trustcoins“ in Ideen, Personen, Beziehungen, Herrschaftsverhältnisse, Gegenstände usw, wodurch sich maßgeblich seine Realität konstituiert. Wer diesen Gedanken in seiner Tiefe versteht, könnte ihm folgend ein gänzlich neues Gebäude darauf errichten. Doch wir wollen den Bogen jetzt hier nicht völlig überspannen. }

Mithilfe dieser theoretischen Modellskizze erklärt sich jedenfalls der Erfolg von Bitcoin und entkräftet auch den Energieverschwendungsvorwurf – denn die aufgewendete Energie ist nun einmal der unvermeidliche Preis für das Einander-nicht-vertrauen-Können und der daraus ableitbaren Not-Wendigkeit eines transparenten wie freien Geldsystems!

Und dieser Preis ist sogar noch ziemlich günstig angesichts der Verwerfungen, die das sklavische Zentralbanksystem samt Krieg und Schuldknechtschaft der Menschheit oktroyiert – und von dem uns #Bitcoin befreien KANN, sofern dieses Geschenk erkannt und angenommen wird und noch genügend Zeit zur Umkehr verbleibt!

BITCOIN ALS KATALYSATOR EINER GESELLSCHAFTLICHEN TRANSFORMATION? Teil 2 beginnt – noch da?

Achtung, jetzt geht es noch mal eine Denkebene tiefer. Blinde Scharfzüngigkeit könnte es spekulative Traumtänzeritis nennen, doch das Potential zum Folgenden sehe ich tatsächlich als reale Möglichkeit gegeben – die wie so viele Geschenke vom Menschenkinde nur nicht entgegengenommen wird, wie ich fürchte. Aber es sei ihm dargereicht.

Denn hier beginnt Bitcoin jetzt nicht nur für das Glück des Einzelnen richtig interessant zu werden, sondern als gesamtökonomisches System auch für die Gesellschaft als mögliches Werkzeug hin zu einem wertigeren Sein – weg von oberflächlichem Konsumismus hin zu qualitativer Bewusstheit!

Bitcoin als Scharnier zu einer postmaterialistischen, gar geldlosen Gesellschaft?

Nun, jeder jahrelang hodlende Bitcoinbesitzer macht die Erfahrung, dass seine Coins alle 4 Jahre nach dem angesprochenen Halving nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch im Tauschwert steigen.

Dadurch aber entwickelt er mit jedem diesem Vorgang ein tatsächlicheres Verständnis (Bewusstsein) über die Dinge, die ihm wirklich werthaltig und ausgabewürdig erscheinen. Sparsamkeit, Konsumverzicht und der Fokus auf reine Funktionalität werden spürbar stark belohnt und entsprechend ganz automatisch aus Eigennutzdenken heraus weiterentwickelt.

Seine immer wertvoller werdenden Sats/Bitcoins gibt er zunehmend nur noch für das aus, was er wirklich benötigt: ehemals oberflächlich-quantitativer Konsumismus transformiert sich so eigennutzbedingt in sinnstiftend-qualitative Bewusstheit! Welch Geniestreich Nakamotos respektive der guten Absicht dahinter!

Statt zum prahlenden Stolze wird ein Fahrzeug nun vermehrt unter dem Aspekt des wahren Nutzens gekauft – der Lambo von heute wäre ja der Fuhrpark von morgen!

Bitcoin treibt zur Konsumaskese

Der Mensch sucht auf diese Weise sein Heil immer weniger im Außen als vielmehr im Innern und entwickelt eine erhöhte Sensibilität für echtes, nachhaltig anhaltendes Wohlbefinden.

Auf lange Sicht betrachtet sind Unternehmen so regelrecht gezwungen, langlebige Produkte höchster Qualität herzustellen, die der Mensch auch wirklich braucht und begehrt, wenn sie unternehmerisch bestehen wollen.

Der Rückgang von Produktbetrug (bspw geplante Obsoleszenz), Überproduktion und Ressourcenverschwendung ist wie auch die Zunahme von Umweltschutz und sauberer Energie nur logische Konsequenz dieser Entwicklung.

Die Selbstverwirklichung des Menschen fände immer seltener im Außen denn im Innern statt; Kleidung etwa würde bestenfalls der Witterungswidrigkeit wegen erworben und nicht mehr um als stolzer Pfau umherzubalzen.

In einer solch deflationär angelegten Bitcoin-Ökonomie achtet der einzelne Mensch wie auch die Gesellschaft also extrem penibel auf jegliche Ausgaben und deren tiefere Konsequenz, entwickelt dadurch kritischere Bewusstheit über sich selbst und die weitergehenden Auswirkungen des eigenen Handelns.

Die Gesellschaft wird sich endlich existenzielle Fragen stellen: Müssen wir unser hart erarbeites Geld für Tod und Zerstörung ausgeben? Oder sind wir nicht langsam des Militarismus überdrüssig?

Allein aus Eigennutz drängt Bitcoin den Menschen also zur kritischen Selbstreflektion und treibt ihn regelrecht in die Konsumaskese mit den üblichen asketischen Folgen freiwilligen Verzichts: der Entwicklung erhöhten Bewusstseins und überweltlichen Wohlbefindens!

Quantitative Gier wird zu qualitativem Hier

Auf diese Weise zügelt Bitcoin tatsächlich die Gier im Menschen und könnte womöglich den Übergang in eine geldlose Gesellschaft initiieren:

Den Anreiz zur Schaffenskraft sucht der Mensch dann nimmermehr im Wunsch nach äußerem Reichtum, sondern findet Zufriedenheit und nachhaltiges Wohlbefinden bei sich selbst in seinem Innersten erfüllt durch Dienst am Nächsten. Bitcoin erbrachte ihm endgültig den Beweis, dass Geld nicht nachhaltig glücklich macht und lediglich die Aussicht genügt, nie wieder an den nun wenigen weltlichen Grundbedürfnissen Mangel zu erleiden.

Bitcoin könnte man daher auch als digitalen Gesellschaftsvertrag verstehen, der uns zumindest die Möglichkeit bietet, umzuwandeln des Menschen quantitative Gier in qualitatives Hier – ein gewissermaßen durch Rahmenbedingungen forcierter „Altruismus aus Egoismus“.

Dabei ist die Bitcoin-Ökonomie noch so konzipiert, dass es auch diejenigen belohnt, die die Fehler des aktuellen Geldsystems erkennen, frühzeitig die langfristige Konsequenz daraus ziehen und die anfängliche Volatilität wissend aussitzen. Bitcoin ist also auch eine Belohnung für das Studium substanzieller Systemkritik – je früher das Erkennen, desto höher die Belohnung!

Und egal für wie gebildet oder aufgeklärt man sich hält: Das Bitcoin-Studium lehrt einen immer wieder Demut durch seine extreme Informationskomplexität!

So freut sich zwar zugegeben nicht mein Ego, wohl aber mein Geiste schon auf sachliche Ergänzungen und Korrekturvorschläge hierzu – allein die Vorstellung einer Deflationsökonomie birgt ja viel Kritikpotential. Und wenn dies gar alles falsch ist, dann war man halt im Bitcoin-Geistesgym trainieren 😉

Hat euch der Artikel gefallen? Wir veröffentlichen hier gerne Texte von Gastautoren, auch wenn wir kein Budget für diese haben. Daher, bitte, falls ihr bis hierhin gekommen seid: Zeigt euch erkenntlich und spendet Johannes ein paar Satoshi: 1JttQoTy6DMg3PoHi6oBwmX6GGyo7BKTqW — hier als QR-Code:


Quelle: BitcoinBlog.de

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