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Optionsscheine

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Inhaltsverzeichnis:

An den internationalen Börsen können unterschiedliche Anlageinstrumente gehandelt werden. Unter anderem zählen dazu auch gehebelte Produkte wie Optionsscheine dazu. Diese Finanzinstrumente gelten als hochspekulativ und sind somit nichts für schwache Nerven. Die potenziellen Renditen verleiten jedoch dazu, dass vermehrt Trader in den Optionsscheinhandel einsteigen und die risikoreichen Produkte traden.

Optionsscheine sind sehr komplexe Finanzinstrumente. Es bedarf daher etwas Einarbeitung bevor mit dem Handel begonnen werden kann. Dieser Guide hilft Ihnen Schritt-für-Schritt dabei, den Handel von Optionsscheinen zu verstehen und am Ende auch zu beherrschen.

Optionsscheine traden
Optionsscheine traden

Was sind Optionsscheine? – Erklärung für Einsteiger

Optionsscheine sind gehebelte Finanzprodukte. Dank der Hebelwirkung ist es möglich, mit einem relativ geringen Kapitaleinsatz sehr hohe Gewinne zu erwirtschaften. Gleichbedeutend groß können jedoch auch die Verluste ausfallen. Grundsätzlich kann ein Optionsschein entsprechend der Definition als ein Recht bezeichnet werden. Ein Optionsschein ist somit nichts weiter als eine verbriefte Option. Das bedeutet, dass ein Optionsschein eine Inhaberschuldverschreibung ist und diesbezüglich den Inhaber des Optionsscheins befähigt diesen zu handeln. Der Handel erfolgt jedoch unter klar definierten Auflagen, die sich an der Marktentwicklung orientieren. Haben Sie einen Optionsschein gekauft, können Sie diesen zu einem bestimmten Basiswert, Basispreis und einem entsprechenden Bezugsverhältnis an- und verkaufen.

Optionsscheine gibt es in verschiedenen Arten. Es wird grundsätzlich zwischen folgenden Optionsscheinen unterschieden:

  • Plain Vanilla Optionsscheine
  • Quanto Optionsscheine
  • Barrier Optionsscheine
  • Range Optionsscheine
  • Ladder Optionsscheine
  • Hit Optionsscheine

Plain Vanilla Optionsscheine gelten als die klassischen Optionsscheine. Für sie ist charakteristisch, dass Anleger nur zu einem bestimmten Basiswert und einem vordefinierten Basispreis Optionsscheine kaufen oder verkaufen dürfen. Sowohl die europäische als auch die amerikanische Variante kommt hier infrage. Während beim europäischen Typ zu einem festen Zeitpunkt gehandelt wird, können Optionsscheine des amerikanischen Typs innerhalb eines Zeitraums gehandelt werden.

Andere Optionsscheine sind den Plain Vanilla Warrants sehr ähnlich. Sie unterscheiden sich lediglich in ihren Merkmalen. Diese können Sie der untenstehenden Tabelle entnehmen:

Art des Optionsscheins:
Erläuterung:
Quanto Optionsschein
Bereinigt Währungseinflüsse, da der Basiswert in einer anderen Währung notiert
Barrier Optionsschein
Charakterisiert die festgelegte Barriere
Range Optionsschein
Wird für den Handel von Seitwärtsbewegungen in Märkten eingesetzt
Ladder Optionsschein
Fixierung eines inneren Wertes, um Gewinne zu sichern
Hit Optionsschein
Charakteristisch sind die Auszahlungsmöglichkeiten in Form eines Festbetrages oder Null

Wir halten also fest: Optionsscheine können immer nur unter vordefinierten Voraussetzungen gehandelt werden. Je nach Art des Optionsscheins können weitere Merkmale auftreten, die den Handel bestimmen. Um weitergehend den Handel mit Optionsscheinen zu verstehen, bedarf es zunächst dem Verständnis für die Basisbegriffe von Optionsscheinen.

Optionsschein Basiswissen: Diese Begriffe gehören zum 1×1

Wird mit Optionsscheinen gehandelt, fallen immer wieder die gleichen Begriffe. Für einen erfahrenen Trader sind diese leicht verständlich und trivial. Neulinge im Handel können Optionsscheine jedoch solange nicht strategisch handeln, wie sie die Begrifflichkeiten nicht verstehen. Diese haben nämlich hohen Einfluss auf das Trading und somit letztlich auch auf die Rendite. Im Folgenden schauen wir uns daher kurz die wichtigsten Begriffe im Trading von Optionsscheinen an.

Was ist der Unterschied zwischen Optionen und Optionsscheinen?

Sowohl Optionen als auch Optionsscheine sind bedingte Termingeschäfte. Jedoch sind Optionsscheine im Handel nicht standardisiert und auch die Preisfindung orientiert sich nicht am Angebot und der Nachfrage, sondern am Underlying.

Termingeschäfte

Beim Handel von Optionsscheinen findet immer ein Termingeschäft statt. Diese werden in bedingte und unbedingte Termingeschäfte unterteilt. Beim Handel von Optionen und Optionsscheinen wird immer ein bedingtes Termingeschäft ausgeführt. Das bedeutet, dass nur der Gläubiger oder Schuldner entscheiden muss, ob das Geschäft erfüllt wird. In diesem Zuge ist immer wieder die Rede des Optionsrechts. Als Trader haben Sie somit die Wahl, ob das Geschäft erfüllt wird oder nicht.

Underlying

Trading Chart
Trading Chart

Der Basiswert wird im Trading auch als Underlying bezeichnet. Ein Basiswert ist die Basis von einem Derivat bzw. von Terminkontrakten. Das Underlying bildet die Basis für die Kursentwicklung. Das Underlying ist somit immer die Basis bzw. Ausgangssituation eines Optionsscheines. Von dort aus wird auf steigende oder fallende Kurse spekuliert.

Bezugsverhältnis

Das Bezugsverhältnis eines Optionsscheins zeigt Trader an, wie viele Einheiten des Underlyings nötig sind, um den Optionsschein handeln zu können. Eine einfache Rechnung zeigt schnell und einfach, was damit gemeint ist: Gehen wir davon aus, dass das Bezugsverhältnis 0,02 ist. Dann bedeutet dies, dass Trader mindestens 200 Optionsscheine besitzen müssen, um eine Einheit eines Basiswertes zu handeln.

Innerer Wert und Zeitwert

Für die Bewertung von Optionsscheinen wird immer ein innerer Wert sowie ein Zeitwert zugrunde gelegt. Hierfür wird immer die positive Differenz zwischen dem Basiswert sowie dem Strike berechnet. Das gilt sowohl für Call als auch Put Optionsscheine.

Der Zeitwert sagt hingegen aus, welche Veränderung des Marktpreises noch verhältnismäßig ist. Auch hier wird eine Differenz gezogen. Jedoch nicht zwischen dem Basiswert und Strike, sondern zwischen dem Real-Time-Preis sowie dem inneren Wert.

Beachte!

Es ist wichtig zu wissen, dass die Restlaufzeit einen großen Einfluss auf den Zeitwert hat. Je höher diese ist, umso höher ist auch der Zeitwert. Der Zeitwert nimmt somit immer weiter ab, bis dieser nicht mehr vorhanden ist und nur noch der innere Wert übrig bleibt.

Chancen und Risiken von Optionsscheinen

Bevor in den Handel mit Optionsscheinen eingestiegen wird, ist es wichtig, die Chancen und Risiken von Optionsscheinen zu kennen. Nur so können Sie das eigene Risikomanagement planen und strategisch ausrichten. Für den Handel von Optionsscheinen spricht insbesondere, dass mit einem geringen Kapitalaufwand eine überproportionale Rendite erzielt werden kann. Dies ist auf den Hebeleffekt zurückzuführen. Weiterhin spricht für den Optionsscheinshandel, dass nicht nur auf expandierende Märkte gesetzt werden muss. Da sowohl auf steigende als auch fallende Kurse spekuliert werden kann, können Anleger auch von sinkenden Kursentwicklungen partizipieren.

Chances and Risks

Auch, wenn es sich etwas widersprüchlich anhört, können sich Optionsscheine auch positiv auf das eigene Risikomanagement auswirken. Warum? Sie diversifizieren das Portfolio, indem sie auch in fallende Märkte investieren oder international agieren. Im gleichen Zuge muss aber natürlich auch angemerkt werden, dass das Verlustrisiko beim Handel mit Optionsscheinen extrem hoch ist. Ein Totalverlust, und somit 100 % des eingesetzten Kapitals, können in Sekunden verloren gehen.

Die Vor- und Nachteile sind hier noch einmal zusammengefasst:

Nachteile:
Geringer Kapitaleinsatz notwendig
Totalverluste möglich
Überproportionale Gewinne dank Hebelwirkung
Hochspekulativ
Diversifizierung des Portfolios
Partizipieren von steigenden und fallenden Märkten

Kurzes Fazit: Optionsscheine als diversifizierendes Anlageinstrument

Trotz hohem Risikofaktor können sich Optionsscheine risikominimierend auf das eigene Portfolio auswirken. Die Gefahr einen Totalverlust zu erleiden, besteht jedoch immer. Grundsätzlich sind Optionsscheine aber interessante Finanzprodukte, die es auch Anlegern mit kleinen Geldsummen ermöglichen, schnell und kostengünstig hohe Renditen zu erwirtschaften.

Wie funktioniert der Handel mit Optionsscheinen?

Jedes Anlageinstrument hat seine Besonderheiten. Das gilt auch für Optionsscheine. So gibt es verschiedene Strategien, Auswirkungen und Handelsmöglichkeiten, die den Handel von Optionsscheinen charakterisieren. Darüber hinaus möchte ich Ihnen passende Trading Instrumente und Kennzahlen vorstellen, die den Handel mit Optionsscheinen noch besser und strategischer ausrichten.

Was hat Auswirkungen auf die Optionsscheine?

Für den Handel von Optionsscheinen ist es nicht nur notwendig, die Basisbegriffe zu kennen, sondern auch welche Einflussgrößen sich auf die Optionsscheine auswirken. Im Folgenden möchte ich daher kurz auf die vier wichtigsten Einflussgrößen der Rendite von Optionsscheinen eingehen.

Marktschwankungen

Volatilität des Marktes

Die Volatilität spielt bei jedem Finanzinstrument eine Rolle. Unter der Volatilität werden Schwankungen am Markt verstanden. Der Preis des Basiswertes richtet sich nach der Volatilität. Grundsätzlich lässt sich die Volatilität für Anleger aus vergangenen Kursentwicklungen ableiten. In diesem Sinne können aus historischen Daten Eindrücke gegenüber der Volatilität abgeleitet werden. Diese Betrachtung im Zuge der Charttechnik stellt für Optionsschein Trader eine wichtige Einflussgröße dar. Der Basiswert richtet sich jedoch nicht nach den historischen Kursdaten des Marktes. Stattdessen wird eine implizite Volatilität zugrunde gelegt. Diese prognostiziert, wie stark die Kurse zukünftig schwanken.

Merke!

Je höher die Volatilität des Marktes ist, desto höher ist auch der Preis des Optionsscheins.

Hebelwirkung

Wie bereits gelernt, sind Optionsscheine gehebelte Finanzinstrumente. Findet eine Kursänderung statt, steigt oder fällt der Basiswert überproportional. Gehen wir von einer gewinnbringenden Situation für den Anleger aus, kann der Hebel eine exponentielle Steigerung der Rendite bedingen. Die Hebelwirkung ist immer abhängig vom Hebelsatz. Je nachdem wie hoch der Hebel ist, fällt auch die Steigerung statt. Grundsätzlich gilt, dass je höher der Hebel ist, desto höher sind auch die Auswirkungen auf das eingesetzte Kapital der Anleger.

Hebelzertifikate-Grafik

Wenn die Anlage beispielsweise ein Omega von 8 aufweist und für 100 Euro gekauft wird, verhält sich die Kursentwicklung wie folgt: Der Preis steigt auf 101 Euro. Entsprechend erhöht sich der Optionspreis um 8 Euro auf 108 Euro. Das sind 8 Prozent Rendite.

Die Hebelwirkung eines Anlageinstrumentes ist daher definitiv nicht zu unterschätzen und lässt sowohl nach oben als auch nach unten viel Spielraum offen.

Ausübungspreis

Der Ausübungspreis gibt eine schnelle Information darüber, ob sich das Investieren in den Optionsschein lohnt oder nicht. Im Fachjargon wird dieser auch als Strike bezeichnet. Die Ausgangssituation ist auch hier wieder die Betrachtung des Basiswertes. Liegt der Ausübungspreis bei einem Call über dem Basiswert, kann sich ein Investment lohnen. Verhält sich die aktuelle Kurslage jedoch gegenteilig und der Ausübungspreis liegt unter dem Basiswert, lohnt sich die Investition nicht.

Gleichwohl kann auch ein Put betrachtet werden, nur dass genau das Gegenteil hier zutrifft. Wenn das Underlying unter dem Basiswert notiert, lohnt sich die Investition und andersherum wieder nicht.

Merke!

Es ist somit abhängig vom Ausübungspreis, ob es sinnvoll ist gerade zu kaufen oder zu verkaufen.

Handelsmöglichkeiten von Optionsscheinen auf einen Blick

Optionsscheine können unterschiedlich gehandelt werden. Ohne direkt die Strategien zu betrachten, gibt es jedoch Grundzüge des Optionsschein Tradings, welche zunächst betrachtet werden sollten. Nur wer die Basics versteht kann auch strategisch handeln. Schauen wir uns daher die Trading Möglichkeiten einmal genauer an.

Call Optionsscheine

Bei einem Call Optionsschein setzen Anleger auf steigende Kurse. Es wird somit davon ausgegangen, dass bei Fälligkeit des Optionsscheins der Kurs gestiegen ist. Oftmal steigt der Kurs des Basiswertes, wenn der Kurs steigt. Wichtig zu wissen ist, dass Anleger nur einen Gewinn erzielen, wenn der zukünftige Kurs über dem Ausübungspreis liegt.

Call Option - Deep in the Money
Call Option – Im Geld

Anhand eines Beispiels ist ein Call Optionsschein einfach zu verstehen:

Gehen wir davon aus, dass Sie als Anleger an einem Optionsschein interessiert sind, welcher zum aktuellen Zeitpunkt 60 Euro kostet. Um das Recht zu erhalten, diesen Optionsschein zu handeln, müssen Sie eine Prämie von 5 Euro zahlen. Dies sagt aus, dass Sie in sechs Monaten zum Ausübungspreis von 65 Euro den Optionsschein kaufen zu können. Sie gehen somit davon aus, dass der Kurs steigt.

Anschließend steigen die Kurse auf 80 Euro. Das würde eine Kurssteigerung von 15 Euro bedeuteten. Gilt diese Kurssteigerung auch bei Fälligkeit des Finanzinstruments, können Sie die Option für 15 Euro weniger als marktüblich beziehen. Bei einem Call ist es somit wichtig, dass der Schlusskurs über dem Ausübungskurs notiert. Das birgt natürlich auch hohe Risiken. Sollte der Wert des Kurses den Ausübungspreis nicht überschreiten, würde der Optionsschein vollständig verfallen und das eigene Geld wäre wertlos.

Put Optionsschein

Ziemlich ähnlich verhält es sich bei einem Put Optionsschein. In diesem Fall setzen Anleger auf fallende Kurse. Bei Fälligkeit des Optionsscheins sollte der Kurs gefallen sein. Hierfür müsste der aktuelle Kurs bei Fälligkeit unter dem Ausübungskurs liegen.

Call Put Optionen
Call Put Optionen

Nehmen wir wieder ein Beispiel zur Hand:

WennSie nun nicht mehr daran glauben, dass der Kurs steigt, sondern fällt, lösen Sie einen Put Optionsschein aus. In diesem Fall würde der Kurs der Anlage zum aktuellen Zeitpunkt bei 100 Euro notieren. Sie zahlen wieder 5 Euro und gehen davpn us, dass in sechs Monaten der Ausübungspreis von 100 Euro auf 80 Euro fällt.

Im Folgenden sinken die Kurse tatsächlich auf 70 Euro In diesem Fall haben Sie die Möglichkeit, den Optionsschein mit 25 Euro Gewinn zu verkaufen.

Cash Settlement und Physical Settlement

Diese beiden Formen sind keine Trading Strategien. Vielmehr geht es darum, wie Optionsscheine nach Ende der Laufzeit erfüllt werden. Beim Trading wird zwischen Cash Settlement und Physical Settlement unterschieden, wobei Optionsscheine immer als Cash Settlement ausgegeben werden, da kein physisches Settlement möglich ist.

Optionsscheine kaufen: Wie funktioniert es?

Möchten Sie Optionsscheine kaufen, können Sie den Handel über einen Broker abwickeln. Optionsscheine können Sie grundsätzlich an verschiedenen Börsen und Handelsplätzen traden. Für Privatanleger ist der Handel jedoch nur mit einem Intermediär möglich. Beim Trading ist dies stets ein Broker. Wie Sie Optionsscheine über einen Broker kaufen können, zeige ich iHnen im Folgenden.

Auswahl eines passenden Brokers

Bei der Auswahl eines Brokers für Optionsscheine sollten Sie immer zunächst darauf achten, dass dieses Finanzinstrument sowie passende Handelstools zur Verfügung stehen. Ein Szenario oder Optionsschein-Finder sind entsprechende Tools. Darüber hinaus sollte der Broker jedoch auch über faire Handelskonditionen verfügen und einer seriösen Regulierung unterstehen. Für den Handel mit Optionsscheinen kommt unter anderem die Broker Flatex, OnVista oder Comdirect infrage.

Quotrix-Broker

Bei dem jeweiligen Broker ist es anschließend notwendig, sich zu registrieren. Dies gelingt Ihnen in einfachen Schritten:

  1. Registrierungsmaske aufüllen und persönliche Daten angeben
  2. E-Mail bestätigen
  3. Account zertifizieren
  4. Einzahlung vornehmen
  5. Starten!

Dieses Verfahren ist bei jedem Broker gleich. Die Verifizierung dient dazu, Missbrauch und Betrug der eigenen Daten zu vermeiden und den Anleger zu schützen. Hier sind wir ejdoch noch nicht am Ende. Sie müssen auch noch einen Test abschließen, um Optionsscheine handeln zu dürfen. Dieses Finanzinstrument ist sehr komplex, weshalb Sie bei Brokern zunächst Ihr Trading Wissen unter Beweis stellen müssen, um den Handel zu erfüllen.

Platzierung einer Order

Über die Ordermaske können Sie Optionsscheine direkt handeln. In der Regel werden Optionsscheine hierzulande über die EUWAX gehandelt. Die entsprechenden Öffnungszeiten sind stets beim Handel zu beachten. Haben Sie sich für einen Optionsschein entschieden, können Sie die Ordermaske ausfüllen und direkt mit dem Handel beginnen. Verschiedene Kauf oder Verkauf Wahlmöglichkeiten stehen Ihnen hierfür offen.

Merke!

Optionsscheine können direkt an Börsen oder über außerbörsliche Handelsplätze gehandelt werden.

Trading mit Optionsscheinen: Passende Strategien für Jedermann

Natürlich sollten Sie keine Orders aus dem blauen heraus platzieren. Damit Ihnen dieser Fehler nicht passiert, möchte ich nun noch auf Trading Strategien eingehen, die den Handel mit Optionsscheinen vereinfachen. Die Trading Strategien

  • Straddle
  • Strangle
  • Bottom-Fishing

sind die bekanntesten.

Straddles und Strangles

Straddle (Long & Short)

Bei einem Long Straddle fahren Sie eine Strategie, bei welcher Sie sowohl einen Call als auch einen Put kaufen, die beide den gleichen Strike sowie die gleiche Laufzeit aufweisen. Ziel ist es, dass sich der Basiswert starkt bewegt bzw. die implizite Volatilität steigt. Der maximale Gewinn ist somit unbegrenzt, der maximale Verluste setzt sich hingegen aus der Höhe der Optionsprämie zusammen.

Diese Strategie lohnt sich immer dann, wenn Anleger davon ausgehen, dass die Volatilität des Markets extrem hoch ist. Ein wenig Ausdauer müssen Trader bei dieser Strategie mitbringen, da es sich hier um eine mittelfristige Anlage handelt. Es dauert somit ein wenig, bis der Long Straddle in die Gewinnzone geht.

Ein Short Straddle verhält sich hingegen komplett gegenteilig. In diesem Fall setzen Sie darauf, dass der Markt kaum Schwankungen unterworfen ist. Nun werden ein verkaufter Call und ein verkaufter Put mit gleichem Strike und Laufzeit gegenübergestellt. Der maximale Gewinn liegt in diesem Fall in der Optionsprämie und der maximale Verlust ist unbegrenzt. Das ist ein großer Unterschied zwischen dem Long und Short Straddle!

Diese Strategie macht nur Sinn, wenn von Seitwärtsbewegungen am Markt ausgegangen wird.

Fazit!

Die Straddle Strategie lohnt sich immer dann, wenn Kursschwankungen ausgenutzt werden sollen.

Strangle (Long & Short)

Ähnlich zum Straddle ist auch der Strangle. Ebenfalls kaufen Anleger einen Call und Put auf denselben Basiswert. Der Unterschied zum Straddle ist jedoch, dass der Put unter dem Ausführungspreis vom Call gekauft wird. Das Verlustrisiko wird bei dieser Anlagestrategie etwas minimiert, da sich zumindest entschieden wird, dass das Steigen der Kurse bei einem Long Strangle eher angestrebt wird, bzw. bei einem Short Strangle sich eher darauf eingelassen wird, dass die Kurse sinken. So haben Sie zumindest in eine Richtung einen gewissen Risikopuffer zu verbuchen.

Fazit!

Bei der Strangle Strategie können Anleger das eigene Risiko minimieren.

Bottom Fishing

Bei der Bottom Fishing Strategie werfen Anleger ihre Anglerleine heraus und versuchen bis zum Boden der Kursentwicklungen vorzudringen. Voraussetzung für diese Strategie sind stark fallende Kurse, die sich nach einer Zeit auf einem Tiefpunkt kaum noch bewegen. Darüber hinaus sollte eine Unterbewertung sichtbar sein. Anderfalls könnte es ein böses Erwachen geben.

Kontra Fishing

Der Kontra Fischer läuft immer gegen den Strom. Wenn die Nachrichten prognostizieren, dass Kurse steigen, setzt dieser auf fallende Kurse. Diese Strategie hat den Vorteil, dass die Anlagen meist recht günstig zu kaufen sind und die potenziellen Gewinne umso höher sind. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Kurse entgegen den Trend entwickeln, ist jedoch meist eher gering.

Kennzahlen für den Handel von Optionsscheinen: Die Griechen

Griechenland

Zuletzt möchte ich noch kurz darauf eingehen, dass es beim Trading von Optionsscheinen Kennzahlen gibt, die den Handel maßgeblich beeinflussen. Diese sind nach griechischen Buchstaben benannt:

  • Delta
  • Gamma
  • Theta
  • Vega
  • Omega
  • Rho

Sie alle zeigen die Sensitivität des Werttreibers an. Delta gibt beispielsweise an wie dich der veränderte Preis im Verhältnis zum Basiswert verändert. Notiert der Call im Geld, steigt auch das Delta. Grundsätzlich kann Delta Werte zwischen 0 und 1 annehmen. Während Werte zwischen 0 und (-)0,5 aus dem Geld liegen, liegen Werte von (-)0,5 am Geld und (-0,5) bis (-1) im Geld.

  • Gamma baut sich auf das Delta auf und gibt an wie sich der Preis des Basiswertes im Verhältnis zum Delta verändert. Es wird daher auch von einer indirekten Sensitivität gesprochen.
  • Mit Theta wird hingegen der Zeitwertverfall eines Optionsscheines berechnet und steht daher für die Sensitivität der Restlaufzeit.
  • Mit Vega wird hingegen die Volatilität gemessen. Hier wird die Veränderung des Optionsscheinpreises mit der Veränderung der impliziten Volatilität ins Verhältnis gesetzt.
  • Omega zeigt die Sensitivität des Kurses des Underlyings an. Es wird auch von der Optionselastizität gesprochen.
  • Rho stellt die Sensitivität des risikofreien Zinssatzes dar, indem Rho die Veränderung des Optionsscheinpreises mit der Veränderung des risikofreien Zinssatzes in Verbindung setzt.

Fazit: Verschiedene Strategien mit Optionsscheinen ausführen

Optionsscheine zu handeln, ist mit einer Vielzahl von Strategien möglich. Wichtig ist, dass fundamentale und technische Analysen stets in die Trading Entscheidungen einbezogen werden. Nur so können sich Anleger vor Totalausfällen schützen und das eigene Risiko minimieren. Generell bietet sich der Handel von Optionsscheinen besonders für diejenigen an, die eine hohe Risikoaffinität haben und zugleich keine großen Summen investieren möchten. Dank der Hebelwirkung können hohe Renditen erzielt werden. Die passende Strategie kann das eigene Risiko zudem diversifizieren.

Häufige Fragen und Antworten:

Erfahrener Trader im BereichForex, CFDs, Aktien und Futures seit 2013.
Über 13.000 Abonnenten auf Youtube und 400 veröffentlichte Trading Videos.

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