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Mögliche Sammelklage gegen Yuga Labs: BAYC-Investoren mit falschen Versprechen gelockt?

Jul 25, 2022
  • Eine Anwaltskanzlei strebt eine Sammelklage gegen Yuga Labs an.
  • Sie wirft dem Projekt vor, Anleger mit hohen Renditen gelockt und damit zu großen Verlusten geführt zu haben.
  • Die Community zeigt sich unbeeindruckt und kontert einige der Vorwürfe.

In einem Vorschlag für eine Sammelklage wird behauptet, dass Yuga Labs die Community in unangemessener Weise zum Kauf von Bored Ape Yacht Club NFTs und ApeCoin (APE) verleitet hat. ApeCoin ist der Governance-Token des Projekts.

Die von der Anwaltskanzlei Scott+Scott vorgeschlagene Sammelklage wurde am Donnerstag veröffentlicht. Darin wird behauptet, Yuga Labs habe prominente Promoter und Befürworter eingesetzt, um den Preis der BAYC NFTs und des APE-Token “in die Höhe zu treiben”.

Außerdem heißt es, Yuga Labs habe “ahnungslosen Anlegern” Wachstumsaussichten und die Chance auf hohe Renditen versprochen.

“Nach dem Verkauf von betrügerisch beworbenen NFTs im Wert von Millionen von US-Dollar hat YUGA LABS den Ape Coin auf den Markt gebracht, um Investoren noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.”

“Als sich herausstellte, dass das angepriesene Wachstum ausschließlich von der Fortsetzung der Werbung abhing (und nicht vom tatsächlichen Nutzen oder der zugrundeliegenden Technologie), hatten Kleinanleger nur noch Token, die seit dem überhöhten Kurshoch am 28. April 2022 über 87 Prozent verloren hatten”, so der Vorschlag weiter.

Die Anwaltskanzlei sucht derzeit nach geschädigten Anlegern, die zwischen April und Juni dieses Jahres Verluste mit BAYC NFTs und Apecoin erlitten haben.

Während diesem Zeitraum stieg APE auf sein Allzeithoch von 26,70 US-Dollar und fiel Ende Juni um etwa 82,5 Prozent auf 4,66 US-Dollar. Der Bodenpreis sank dabei von 151,5 Ether (ETH) auf 92,9 ETH.

Die Community zeigt sich von der vorgeschlagenen Klage relativ unbeeindruckt. Der BAYC-Hodler SoapBoxCar meinte am Sonntag auf Twitter, ein paar Leute seien wütend, weil sie zu einem Höchstpreis gekauft und daraufhin “starke Verluste” gemacht haben.

Der Nutzer briann6211 erklärte, Yuga Labs habe “nie einen Token geschaffen. Apecoin DAO hat einen Token geschaffen”, der dann von der Firma übernommen wurde. Mehrere Mitglieder sagten auch, dass der Apecoin nach einem kostenlosen Airdrop für BAYC-Inhaber eingebrochen ist. Allerdings war der Markt derzeit insgesamt in einem starken Abschwung.

Sollte die Klage vor Gericht landen, wird Scott+Scott wohl beweisen müssen, dass Yuga Labs und seine prominenten Promoter es versäumt haben, ihre bezahlte Werbung offenzulegen, wozu sie gesetzlich verpflichtet sind.

Da die Anwaltskanzlei weiter behauptet, dass es ein Pump-and-Dump-System gegeben habe, müsste sie auch beweisen, dass Yuga Labs eine solche Praxis angewandt hat, was angesichts der starken Projekte von Yuga Labs schwierig sein könnte.

Die Begriffe “Pump and Dump” oder “Rug Pull” bedeuten in der Regel, dass ein Projekt einer Community künstlich aufgeblähte Vermögenswerte verkauft und das Projekt dann ganz aufgibt.

In diesem Zusammenhang: ApeCoin-Anstieg um 45 Prozent? Otherside-Metaverse-Demo könnte dafür sorgen

Auch die Definition von Apecoin- und BAYC-NFTs könnte eine knifflige Angelegenheit werden, da die Anwaltskanzlei möglicherweise argumentieren müsste, dass diese als Anlageverträge und somit als nicht registrierte Wertpapiere beworben wurden.

Cointelegraph hat Yuga Labs um einen Kommentar zu der vorgeschlagenen Klage gebeten, hat aber noch keine Antwort von dem Unternehmen erhalten.


Quelle: Coin Telegraph

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