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Google Trends: Krypto-Suchinteresse im Sommerloch?

Jul 23, 2022

Es sei uns gegönnt: Der Sommer ist endgültig da, die Sonne scheint, die Luftmatratzen werden aufgeblasen und der Cocktail Shaker ist im ständigen Gebrauch.

Da scheint es nur logisch, dass das eigene Krypto-Portfolio vielleicht nicht mehr die erste Geige spielt.

Ein entsprechendes Bild zeichnet sich vermutlich deshalb auch bei dem Suchinteresse nach den gängigen Krypto-Begriffen ab. Wir haben eine Google-Trends-Analyse durchgeführt und sind auf die folgenden Ergebnisse gekommen.

Bitcoin nach Ein-Jahres-Hoch abgeflacht

Betrachtet man das Diagramm ausgewählter Krypto-Suchbegriffe im letzten Jahr, erkennt man sofort, dass Bitcoin (BTC) trotz des Kurseinbruchs bei weitem die Nase vorn hat.

Das Debakel am Krypto-Markt könnte der größten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung in puncto Suchinteresse sogar zuträglich gewesen sein.

Nach einem Ausreißer Anfang Mai dieses Jahres verzeichnet Bitcoin ein neues Ein-Jahres-Hoch in der Woche des 12. Juni 2022. Was sich zu diesem Zeitpunkt genau ereignet hat, könnt ihr in unserer Zusammenfassung der wichtigsten News nachlesen.

Mittlerweile ist das Interesse anscheinend etwas abgeflacht und liegt in der Woche vom 17. Juli bei weniger als halb so viel im Vergleich zum Juni-Höhepunkt.

NFTs auf absteigendem Ast

Auf Jahressicht haben NFTs einen eindeutigen Höhepunkt erreicht. Anfang des Jahres gehörten NFTs zu den viel-gegoogelten Begriffen aus der Krypto-Szene.

Mittlerweile bewegt sich das Suchinteresse nach Non-fungible Token jedoch immer weiter nach unten. Auch andere Studien haben inzwischen festgestellt, dass sich die kollektive Euphorie rund um NFT-Projekte anscheinend beruhigt hat.

Trotzdem gibt es dahingehend regionale Unterschiede, die wir in diesem Artikel beleuchtet haben: Wer interessiert sich noch für NFTs?

Metaverse Hype kaum zu erkennen

Mit Blick auf das Diagramm ist zudem festzuhalten: Im Vergleich zu den anderen Bereichen im Krypto-Space ist das Metaverse abgeschmiert. Im August, September und Oktober letzten Jahres lag das relative Suchinteresse für den Begriff demnach bei weniger als 1.

Mit der Bekanntgabe der Namensänderung von Facebook zu Meta schürte Mark Zuckerberg das Interesse nach dem Begriff Ende Oktober 2021. Aktuell erkennt man jedoch einen Trend in Richtung Süden.

Während sich die Nachrichten der Unternehmen, die in die virtuelle Parallelwelt vorstoßen, immer mehr häufen, wird danach wohl nur im sehr kleinen Stil gegoogelt.

Methodik

Bei den Daten von Google Trends handelt es sich nicht um absolute Zahlen, sondern um das Verhältnis von bestimmten Suchbegriffen zu der gesamten Anzahl an Suchanfragen.

Der Höchststand dieses Verhältnisses in einem bestimmten Zeitraum ergibt demnach den Wert 100. Ein Wert von 50 bedeutet also beispielsweise, dass ein Suchbegriff in der jeweiligen Woche nur halb so oft gesucht wurde im Vergleich zur Hochzeit.

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Quelle: BTC Echo

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