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Fonds kaufen

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Inhaltsverzeichnis:


Obwohl die Anlage in Wertpapiere attraktive Renditen mit sich bringen kann, scheuen sich viele noch vor den Risiken, die eine solche Anlage mitbringt. Dennoch steigt die Anzahl an privaten Investoren tagtäglich – und das nicht ohne Grund. Es gibt eine breite Palette an handelbaren Werten auf verschiedensten Märkten. Zudem gibt es Finanzinstrumente mit unterschiedlichen Risikoniveaus und Renditechancen.

Für risikoaverse Anleger, die lieber auf Nummer Sicher gehen wollen, sind sogenannte Fonds das passende Investment. Doch worum handelt es sich dabei genau, wie funktionieren Fonds und wo kann man sie kaufen? Diese und weitere Fragen beantwortet der folgende Artikel.

Was sind Fonds?

Bei Fonds, auch Investmentfonds genannt, handelt es sich um eine Anlageklasse, die nicht nur in einzelne Werte investiert, sondern das Geld der Investoren sammelt und diese in verschiedene, im Fonds enthaltenen Wertpapiere anlegt. Je nachdem für welchen Fonds sich der Händler entscheidet, kann die Verteilung des Vermögens auf unterschiedliche Märkte erfolgen.

Diese breite Streuung des Kapitals in diverse Finanzinstrumente und verschiedene Märkte führt zu einer breiteren Risikoverteilung. Kursschwankungen einzelner Werte haben nicht mehr so einen großen Einfluss auf die Gesamt-Performance.

Ein Investmentfonds ist sowohl als kurzfristige Geldanlage als auch für den langfristigen Vermögensaufbau geeignet. Grundsätzlich wird dieser Fonds von einem Fondsmanager aktiv verwaltet. Dieser behält den Markt und aktuelle Nachrichten im Blick und kann so flexibel auf Geschehnisse reagieren, um den Anlegern die bestmögliche Rendite zu gewähren.

Wie Fonds funktionieren, welche Möglichkeiten es gibt, sie zu erwerben und welche Vorteile sowie Nachteile Investmentfonds mit sich bringen zeigen die folgenden Abschnitte.

Wie funktionieren Fonds?

Wenn Trader in Fonds investieren kaufen sie nicht den Fonds, sondern Fondsanteile, das bedeutet sie erwerben einen Anteil an dem gesamten Fonds. Das investierte Kapital fließt sozusagen in einen Topf und wird anschließend vom Fondsmanager in die im Fonds enthaltenen Posten angelegt.

Je nach Fonds unterscheiden sich sowohl die Märkte als auch die Anlageklassen, in welche das Vermögen fließt. Darunter zum Beispiel Aktien, Anleihen, Immobilien oder Währungen, aber auch Rohstoffe wie Gold und Öl. Die Streuung in verschiedene Bereiche ist dabei grundlegend, um das Schwankungsrisiko und somit das Verlustrisiko möglichst gering zu halten.

Wie Fonds kaufen? – Einmaleinzahlung vs. Sparplan

Wie bereits erwähnt können Anleger einen Anteil eines Fonds erwerben. Das ist möglich, indem der Händler diesen entweder mit einer Einmalzahlung erwirbt oder aber ein Sparplan eröffnet und regelmäßig einen bestimmten Betrag darin investiert.

Zahlreiche Anbieter, darunter insbesondere Online-Broker, ermöglichen Tradern eine kostengünstige oder sogar kostenlose Eröffnung von Sparplänen ab einem sehr niedrigen Betrag. Es ist keine Seltenheit, dass Anleger bereits ab 10 Euro im Monat einen Sparplan besparen können.

So ist es auch Investoren mit begrenzten finanziellen Mitteln möglich, langfristig Vermögen aufzubauen. Doch nicht nur die Sparrate ist individuell anpassbar. Auch der Zeitraum in welchem gespart wird, kann der Trader selbst bestimmen. Meist hat er dabei die Wahl zwischen einer monatlichen oder quartalsweisen Zahlung. Dabei ist allerdings darauf zu achten, ob der jeweilige Fonds, in den der Händler sein Geld stecken möchte, auch sparplanfähig ist.

Vorteile eines Fonds

Die Investition in einen Investmentfonds eignet sich als kurzfristige wie auch als langfristige Geldanlage. Er kann einzeln erworben oder in einem Sparplan bespart werden. So ist es Tradern auch möglich mit niedrigen Beträgen an den Entwicklungen der Börse teilzunehmen und Renditen zu erzielen.

Fonds sind in der Regel aktiv durch einen Fondsmanager verwaltet, der den Markt und das Portfolio im Blick behält, um den Anlegern die besten Ergebnisse zu bieten. Darüber hinaus investieren Händler mit einem Fonds gleich in mehrere Wertpapiere.

Durch die Verteilung des Kapitals auf verschiedenste Märkte und Instrumente, reagiert der Fonds nicht so stark auf die Schwankungen einzelner Werte wie bei einer Investition in ein einzelnes Wertpapier. Entsprechend ist das Schwankungsrisiko wie auch das Verlustrisiko bei Investmentfonds geringer.

Das bedeutet, auch wenn einzelne Posten im Fonds Verluste machen, kann es sein, dass sich der Fonds insgesamt dennoch positiv entwickelt und Gewinne erwirtschaftet.

Nachteile eines Fonds

Gleichzeitig sollten sich Anleger allerdings auch über die Risiken von Investmentfonds im Klaren sein. Dazu gehört zum Beispiel das Risiko des Anteilswertrückgangs. Das ist der Fall, wenn einzelne Emittenten (Herausgeber von Wertpapieren) in Zahlungsverzug geraten oder aber zahlungsunfähig werden.

Weiter kann es zu marktbedingten Kursschwankungen, erhöhten Kursschwankungen bei einzelnen Fonds oder Wechselkursrisiken kommen. Die Unsicherheit über die künftige Entwicklung von Wechselkursen stellt ein Risiko dar und erhöht oftmals die Transaktionskosten. Neben diesen Transaktionskosten fallen beim Kauf von Fonds allerdings noch eine Reihe weiterer Kosten und Gebühren an.

Wie viel kostet der Kauf von Fonds?

Der Handel mit Investmentfonds ist in der Regel nicht kostenlos. Stattdessen fallen einige Gebühren und Kosten an. Darunter folgende:

  • Depotführungsgebühr
  • Ordergebühren
  • Handelsplatzgebühren
  • Ausgabeaufschlag
  • Verwaltungsgebühren

Um mit Investmentfonds zu handeln ist zunächst die Eröffnung eines Depots erforderlich. Dafür wird vor allem bei Filialbanken eine jährliche Gebühr für die Depotführung fällig. Dahingegen ist die Depoteröffnung sowie -führung bei Direktbanken sowie Online-Brokern in der Regel kostenlos.

Ein weiterer Kostenpunkt sind die Ordergebühren. Für den Handel – das heißt den Kauf und Verkauf – von Fonds fallen Ordergebühren an, die sich wiederum je nach Anbieter unterscheiden. Bei Direktbanken und Online-Brokern im Internet handelt es sich dabei in der Regel um Pauschalbeträge von wenigen Euro. Allerdings finden sich auch vereinzelt Unternehmen, die Orders kostenlos anbieten.

Dazu kommen Handelsplatzgebühren, da Fonds in der Regel an Börsen erworben werden. Bei Direkthändlern hingegen ist der Börsenhandel meist günstiger, da sie Aktien und Fondsanteile auf Vorrat halten.

Darüber hinaus erheben Fondsgesellschaften einen Ausgabeaufschlag. Dabei handelt es sich um eine einmalige Gebühr – zusätzlich zum Preis der Fondsanteile – die in Prozent angegeben wird. Wie hoch dieser Aufschlag ist, variiert je nach Fondsart. Einige Online-Broker ermöglichen aber inzwischen auch den Handel mit Fonds mit günstigerem oder sogar komplett ohne Ausgabeaufschlag.

Verwaltungsgebühren erhebt die Fondsgesellschaft für das Angebot und den Betrieb eines Fonds. Hier sollten Anleger besonders aufmerksam sein, da Anbieter häufig einen günstigen Ausgabeaufschlag mit hohen Verwaltungsgebühren ausgleichen.

Verwaltungsgebühren werden jährlich von Fondsvermögen des Anlegers abgezogen. Somit ist eine niedrige Verwaltungsgebühr vor allem bei langfristigen Geldanlagen und mit steigendem Wert der Fondsanteile wichtig. Je mehr Anteile und je höher der Wert dieser, desto höher ist auch die Verwaltungsgebühr.

Welche Fonds gibt es?

Der Markt bietet eine Vielzahl an handelbaren Fonds. Um einen besseren Überblick über das Angebot zu bekommen, kann man grundsätzlich zwischen verschiedenen Fondstypen mit differenzieren. Diese unterscheiden sich in ihrem Anlageziel sowie der Risikoneigung. Hier ein Überblick über einige dieser Fondstypen:

  • Aktienfonds
  • Rentenfonds bzw. Anleihefonds
  • Immobilienfonds
  • Rohstofffonds
  • Mischfonds
  • Indexfonds bzw. ETFs

Aktienfonds

Aktienfonds sind die vermutlich bekannteste Art von Investmentfonds. Das Kapital der Anleger, die in Aktienfonds investieren, fließt zum größten Teil in Aktien – das bedeutet in Anteile eines börsennotierten Unternehmens. Die Gewinnchancen sind sehr hoch. Gleichzeitig unterliegen Aktien allerdings auch starken Kursschwankungen. Um das Verlustrisiko möglichst gering zu halten, sollten Investoren Aktienfonds als langfristige Geldanlage nutzen.

Rentenfonds

Rentenfonds werden häufig auch als Anleihefonds bezeichnet. Diese investieren das Vermögen der Anleger hauptsächlich in festverzinsliche Wertpapiere und Anleihen staatlicher Einrichtungen oder privater Unternehmen. Diese Finanzinstrumente verfügen über festgelegte Zinssätze und Laufzeiten und haben somit ein geringeres Risiko als Aktienfonds. Gleichzeitig ist aber auch die Rendite im Vergleich geringer.

Immobilienfonds

Mit Immobilienfonds investieren Händler in – wer hätte es gedacht? – Immobilien. Dabei handelt es sich in der Regel um Gewerbeimmobilien. Dazu zählen unter anderem Bürogebäude, Einkaufszentren sowie Logistik- und Hotelgebäude – im In- und Ausland. Andererseits gibt es allerdings auch Fonds, die sich auf Wohngebäude konzentrieren.

Die Wertentwicklung des Fonds hängt dabei von den Mieteinnahmen, Veräußerungsgewinnen und der Wertentwicklung des Gebäudes ab. Immobilienfonds lassen sich wiederum in zwei Arten unterscheiden: Offene Immobilienfonds und geschlossene Immobilienfonds.

Fonds gelten als geschlossen, wenn das angestrebte Kapital gezeichnet ist. Sie lassen nur eine begrenzte Anzahl von Käufern zu, da es sich meist um ein bestimmtes Objekt handelt. Bei offenen Immobilienfonds hingegen ist die Anzahl von Käufern unbegrenzt.

Rohstofffonds

Der Kauf von Rohstofffonds ermöglicht die indirekte Geldanlage in Rohstoffe, wie zum Beispiel Rohöl, Gold oder Salz. Dabei wird Kapital meist in Aktien von Unternehmen im Bereich Rohstoffe investiert.

Mischfonds

Bei Mischfonds fließt das Vermögen der Investoren in eine Kombination aus verschiedenen Anlageklassen, zum Beispiel Aktien und Anleihen. In welchem Verhältnis die Finanzinstrumente zueinander stehen, hängt von der individuellen Risikoneigung der Anleger ab. Mit höheren Renditechancen steigt in der Regel auch das Verlustrisiko. Daher müssen Händler die für ihre Bedürfnisse passende Streuung finden.

Indexfonds

Bei den bisher vorgestellten Fondstypen handelt es sich um aktiv gemanagte Fonds. Ein Indexfond hingegen ist eine passive Anlage, die nicht von einem Fondsmanager verwaltet wird. Sie werden oftmals auch als Exchange Traded Fund, kurz: ETF, bezeichnet und bilden einen bestimmten Index – zum Beispiel den DAX – eins zu eins nach.

Welche Arten von Fonds gibt es?

Neben den verschiedenen Fondstypen wie Aktienfonds, Immobilienfonds und Rohstofffonds, lassen sich Fonds allerdings auch noch nach anderen Kriterien unterscheiden:

  • Offene vs. Geschlossene Investmentfonds
  • Ausschüttende vs. Thesaurierende Investmentfonds

Was das genau bedeutet, schauen wir uns im Folgenden genauer an.

Offene vs. Geschlossene Investmentfonds

Investmentfonds sind grundsätzlich offene Fonds. Das bedeutet Anleger können sie jederzeit kaufen, aber auch wieder verkaufen. In der Theorie kann eine unbegrenzte Anzahl von Tradern Teil des Fonds werden – das Gesamtkapital des Fonds wird infolgedessen einfach aufgestockt.

Auf der anderen Seite gibt es allerdings auch geschlossene Fonds, wie beispielsweise bei den geschlossenen Immobilienfonds. Hierbei ist die Gesamtanlagesumme schon vorher festgelegt. Entsprechend gibt es nur eine begrenzte Anzahl an Fondsanteilen, die Investoren kaufen können.

Anleger, die einen geschlossenen Fonds kaufen werden Miteigentümer des jeweiligen Fonds. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass geschlossene Fonds meist ein höheres Risiko mit sich bringen, da sie weniger liquide sind und ein Ausstieg daher meist zeitintensiv ist.

Ausschüttende vs. Thesaurierende Investmentfonds

Fonds lassen sich aber auch nach der Ausschüttungsart unterscheiden. Dabei haben Trader die Wahl zwischen ausschüttenden oder thesaurierenden Investmentfonds. Ausschüttende Fonds sammeln die erwirtschafteten Erträge – darunter Dividenden und Zinsen – und zahlen sie anschließend in regelmäßigen Abständen an den Inhaber des Fonds aus. Das kann jährlich, quartalsweise oder monatlich passieren.

Auf der anderen Seite gibt es thesaurierende Fonds. Diese legen die erzielten Erträge umgehend wieder an – das bedeutet der Fondswert erhöht sich um die jeweiligen Erträge. Diese Methode ist besonders empfehlenswert, wenn es um den langfristigen Vermögensaufbau geht.

Fonds kaufen – Schritt für Schritt

Für die Investition in Fonds ist ein Depot notwendig. Dieses kann beispielsweise bei einer Bank oder einem Online-Broker eröffnet werden. Es gibt einerseits börsengehandelte Fonds und andererseits gemanagte Fonds. Daher empfiehlt es sich einen Anbieter zu wählen, der beide Möglichkeiten zur Verfügung stellt.

Bei der Vielzahl an verschiedenen Unternehmen fällt es insbesondere Einsteigern häufig schwer einen Überblick zu erhalten und den für die eigenen Anforderungen passenden Anbieter zu wählen. Daher haben wir im Folgenden drei Anbieter genauer unter die Lupe genommen.

Fonds kaufen mit Smartbroker

Bei Smartbroker handelt es sich um einen von der BaFin regulierten Online-Broker mit Sitz in Berlin. Er kooperiert mit einigen Premium-Partnern, darunter Morgan Stanley, HSBC sowie UBS und gewährt seinen Kunden einen Einlagensicherungsschutz in Höhe von 90.000.000 Euro je Kunde.

Smartbroker bietet eine große Auswahl an rund 18.000 handelbaren Fonds, die es sowohl für den Einmalkauf als auch als Sparplan gibt. Ein Ausgabeaufschlag wird nicht berechnet und auch Sparplankosten fallen keine an. Die Registrierung erfolgt schnell und einfach in wenigen Schritten.

Zunächst muss der Anleger seine persönlichen Kontaktdaten, wie Name und E-Mail-Adresse, sowie weitere Daten, darunter die Anschrift und Steuer-ID angeben. Anschließend wird nach Erfahrungen des Traders im Bereich Wertpapierhandel gefragt, woraufhin er die AGB und weitere Hinweise bestätigen und sein Konto zum Schluss nur noch verifizieren muss.

Dabei hat der Anleger die Wahl zwischen verschiedenen Kontotypen: Einzeldepot, Gemeinschaftsdepot, Juniordepot oder Firmendepot. Für den Kauf von Fonds sowie ETFs über den Börsenplatz Gettex werden in der Regel keine Kosten oder Gebühren erhoben.

Das Trading mit Lang & Schwarz hingegen kosten eine Gebühr in Höhe von 1 Euro. Voraussetzung ist allerdings ein Ordervolumen von mindestens 500 Euro. Ansonsten fallen Kosten in Höhe von 4 Euro pro Order an. Der Handel an weiteren deutschen Börsenplätzen ist grundsätzlich mit Kosten von 4 Euro verbunden.

Fonds kaufen mit Flatex

Bei Flatex handelt es sich um einen mehrfach ausgezeichneten Online-Broker mit mehr als 2 Mio. Nutzern. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Frankfurt am Main und wird von der ebenfalls dort ansässigen BaFin reguliert. Das Unternehmen legt großen Wert auf Qualität und hat so 40 Premium-Fonds im Angebot – darunter Aktienfonds, Rentenfonds, Mischfonds und ausgewählte Themenfonds.

Dabei finden Anleger aber auch mehr als 4.000 Fonds- und ETF-Sparpläne ohne Order- und Depotgebühren. Bei der Depoteröffnung hat der Trader die Auswahl zwischen drei verschiedenen Kontotypen: Individuell, Joint und das Firmenkonto. Die Kontoeröffnung erfolgt vollständig online und problemlos per Videoidentifikation.

Dabei werden einige persönliche Angaben erfragt – darunter Name, Familienstand, Geburtstag, Staatsangehörigkeit und Berufsgruppe. Nach der Legitimation, die entweder per Video-Ident- oder Post-Ident-Verfahren durchführbar ist, erhält der Kunde die persönlichen Konto- und Zugangsdaten per SMS.

Im Anschluss kann bereits das gewünschte Kapital auf das eigene Handelskonto per Überweisung eingezahlt werden. Anschließend hat der Händler die Möglichkeit entweder über die Webversion oder aber über die Mobile Trading App Käufe oder Verkäufe zu tätigen.

Fonds kaufen mit Comdirect

Die Comdirect Bank AG ist eine Tochtergesellschaft der Commerzbank. Sie hat mehr als 2,7 Mio. Kunden, ihren Sitz in Quickborn und unterliegt einer Regulierung durch die BaFin. Comdirect bietet seinen Kunden über 30.000 handelbare Fonds von mehr als 80 Fondsgesellschaften – darunter über 700 sparplanfähige Fonds.

Dabei profitieren Händler von bis zu 50 Prozent Rabatt auf den Ausgabeaufschlag. Einmalkäufe sind ab 250 Euro möglich und Sparpläne können ab einer Rate von 25 Euro bespart werden. Das Unternehmen ist zusätzlich Mitglied des Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB). Dadurch sind Kundengelder zu einem Betrag von bis zu 79.740.000 Euro je Kunde geschützt.

Bei Comdirect unterscheidet man zwischen zwei Kontomodellen: dem Einzeldepot und dem Gemeinschaftsdepot. Für die Depoteröffnung gibt der Trader zunächst seine persönlichen Daten wie Name, Geburtstag und Staatsangehörigkeit an. Anschließend müssen Bedingungen und weitere Hinweise bestätigt werden, bevor die Identität verifiziert wird.

Zum Schluss erhält der Kunde seine Zugangsdaten und schon kann das Trading losgehen. Dabei kann er entweder online oder über die Comdirect App einen passenden Fonds auswählen und entweder per Einmalanlage oder per Sparplan darin investieren.

Weitere Alternativen für den Handel mit ETFs

Darüber hinaus gibt es eine Reihe weiterer seriöser und sicherer Online-Broker, die vor allem im Bereich ETFs ein großes Angebot zu attraktiven Konditionen zur Verfügung stellen. Dazu gehören unter anderem Anbieter wie Folgende

Anleger, die sich auf den Handel von ETFs konzentrieren wollen, sind bei genannten Brokern gut bedient.

Welche Fonds sind empfehlenswert?

Wie wir gesehen haben ist das Angebot an zum Handel verfügbaren Fonds enorm. Da einen Überblick zu bekommen ist nahezu unmöglich. Damit Trader dennoch das passende Wertpapier für eine Investition finden, haben wir uns die beliebtesten Fonds weltweit einmal genauer angeschaut und in folgender Übersicht dargestellt.

rendite in 2021:
Baillie G. Worldwide Long Term Global Growth B EUR Acc
IE00BYX4R502  
Aktienfonds, Thesaurierend
M. Stanley Global Opportunity USD
LU0834154790  
Aktienfonds, Thesaurierend
Seilern World Growth EUR U R
IE00B2NXKW18  
Aktienfonds, Thesaurierend
Wertgrund Wohnselect D
DE000A1CUAY0  
Offener Immobilienfonds, Ausschüttend
IntReal Fokus WOhnen Deutschland
DE000A12BSB8  
Immobilienfonds, Ausschüttend
Picmo Commodity Real Return E USD Acc
IE00B1D7YH97  
Rohstofffonds, Thesaurierend
Vontobel Commodity B-USD
LU0415414829  
Rohstofffonds, Thesaurierend
Deka DekaTresor
DE0008474750  
Anleihenfonds, Ausschüttend
HannoverscheMediumInvest
DE0005317325  
Mischfonds, Ausschüttend
UBS (D) Euro Aktiv – Balance
DE000A0M6TT7  
Mischfonds, Thesaurierend

Fazit: Attraktive Renditechancen bei moderatem Risiko

Fonds sind Anlageprodukte, die das Kapital von Anlegern sammeln und anschließend in eine Reihe verschiedener Wertpapiere investieren. Diese Verteilung sorgt für eine breitere Risikostreuung. Entsprechend werden eventuelle Verluste einfach durch Gewinne anderer Investments ausgeglichen.

Investmentfonds sind sichere Finanzinstrumente und eignen sich sowohl für den kurzfristigen Handel als auch für den langfristigen Vermögensaufbau. Gehandelt werden können sie beispielsweise bei Anbietern wie Smartbroker, Flatex oder Comdirect. Dabei sind Einmalanlagen wie auch Sparpläne möglich.

Meist gestellte Fragen:

Fonds kaufen was beachten?

Dadurch, dass Händler beim Kauf von Fonds nicht in einzelne Werte, sondern immer gleich in mehrere investieren, ist die Risikostreuung breiter. Die Renditen sind attraktiv und im Vergleich zum Aktienkauf ist das Schwankungsrisiko und somit das Risiko für Verluste geringer. Allerdings sollten Trader gleichzeitig nicht vergessen, dass immer noch ein gewisses Risiko besteht. Um das Risiko besser einschätzen zu können, sollten Anleger einen Blick auf die Rendite werfen. Grundsätzlich kann man bei einer hohen Rendite gleichzeitig von einem erhöhten Risiko ausgehen. Eine geringere Rendite spricht hingegen für ein geringeres Risiko.

Wo Fonds kaufen?

Die Anzahl an Anbietern wächst von Tag zu Tag. Da ist es vor allem für Einsteiger nicht leicht den passenden Broker zu finden. Für den Handel mit Fonds eignen sich aber besonders folgende Anbieter: Smartbroker, Flatex und Comdirect. Diese überzeugen mit einem großen Angebot an Fonds, attraktiven Konditionen und hoher Sicherheit für den Kunden und sein Kapital. Darüber hinaus gibt es einige weitere Online-Broker, die speziell für den Handel mit ETFs eignen. Darunter Trade Republic, Scalable Capital, Finvesto und Etoro.

Wie viel kostet ein Fond?

Der Kauf von Fonds ist oft mit einer Reihe an Kosten und Gebühren verbunden. Dazu zählt zunächst die Depotführungsgebühr. Dazu kommen Ordergebühren, Handelsplatzgebühren, der Ausgabeaufschlag sowie Verwaltungsgebühren für die Fondsgesellschaft. Die Kosten variieren allerdings je nach Anbieter.

Wie sicher sind Fonds?

Um das Risiko von Verlusten durch Kursschwankungen zu senken, investieren Fonds nicht in einzelne Werte, sondern immer gleich in mehrere. So können Verluste durch Gewinne anderer Investments ausgeglichen werden. Fonds gelten also grundsätzlich sicherer als beispielsweise Aktien. Für den Fall der Insolvenz einer Fondsgesellschaft gibt es gesetzliche Vorgaben, die besagen, dass das von Anlegern investierte Fondsvermögen als Sondervermögen zu behandeln ist. Bei einer Pleite sorgt eine Verwaltungsgesellschaft für die Verteilung an die Anleger.

Alex Abate

Erfahrene Investorin seit 2017 im Bereich Aktien und ETFs.
Spezialisierung auf Short-Selling und den Einsatz von Derivaten.
Bachelor in Wirtschaftswissenschaften.

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Zuletzt geupdated am 25/03/2022 von Alex Abate

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