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Bullische Flagge

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Inhaltsverzeichnis


Der Markt unterliegt stetigem Wandel. Während noch vor wenigen Jahrzehnten der Handel mit Wertpapieren lediglich professionellen und institutionellen Tradern vorbehalten war, können heutzutage durch die technologische Weiterentwicklung auch private Anleger am Markt operieren.

Um das Trading vor allem für Einsteiger leichter zu gestalten, gibt es zahlreiche charttechnische Werkzeuge – darunter gleitende Durchschnitte, Preiskanäle und Formationen. Zu diesen Formationen gehört mitunter die bullische Flagge, die im Folgenden näher betrachtet wird. Worum es sich dabei handelt, welche Vor- und Nachteile diese Formation hat und wie sie gehandelt wird, zeigt dieser Artikel.

Was ist der Bullenmarkt?

Beim Trading ist die Entwicklung der einzelnen Kurse sowie die des gesamten Marktes ein wichtiger Faktor. Dabei wird der Markt grundsätzlich in zwei Arten unterteilt: den Bärenmarkt und den Bullenmarkt. Hinter diesen beiden Begriffen stehen die gleichnamigen Tiere – das heißt der Bär und der Bulle. Während der Bulle aufrecht steht und seinen Rücken nach oben gewandt hat, wird der Bär mit einem gebückten Rücken und einem gesenkten Kopf assoziiert.

Entsprechend steht der Bär für den Abwärtstrend, was auch als bärischer Markt bezeichnet wird. Der Bulle hingegen symbolisiert den Aufwärtstrend, auch als bullischer Markt bekannt. Somit bedeutet der Bär Pessimismus und der Bulle Optimismus auf dem Markt. Darüber hinaus gibt es allerdings auch noch einen Seitwärtsmarkt, der kaum Bewegungen aufweist.

Dieser Trend, in der sich der Kurs seitwärts entwickelt, wird oftmals entweder vergessen oder einfach unbeachtet gelassen, da lediglich Auf- und Abwärtstrends einen Effekt auf die Investitionen des Traders haben. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf den Aufwärtstrend, d.h. den bullischen Markt und eine wichtige Chartformation: die bullische Flagge.

Was ist die Bullische Flagge?

Im Trading gibt es zahlreiche Hilfen, die der Trader in Anspruch nehmen kann, um beispielsweise die künftige Entwicklung des Kurses besser einzuschätzen und so sinnvolle Handelsentscheidungen treffen zu können. Vor allem Flaggenformationen kommen dabei häufig vor.

Händler, die genau diese Formationen richtig interpretieren, können hilfreiche Handelssignale erhalten, die möglicherweise zu einem gewinnversprechenden Trade führen. Genau wie bei den Märkten, unterscheidet man auch hier zwischen bullischen und bärischen Flaggen.

Bei der bullischen Flagge, auch Bull Flag Muster genannt, handelt es sich um ein trendfolgendes Muster im Chart, das auf die Fortsetzung des vorherrschenden Trends hinweist. Das Trendfortsetzungsmuster besteht aus drei Elementen. Zum einen aus einem starken Aufwärtstrend, der den Flaggen-Mast darstellt.

Darauf folgt eine Korrektur – auch Konsolidierungsphase genannt – in der sich der Kurs kurzzeitig entweder seitwärts oder aber in die entgegengesetzte Richtung bewegt. In diesem Fall entwickelt sich der Kurs für kurze Zeit abwärts (also bärisch) und schwankt auf hohem Niveau zwischen zwei parallel verlaufenden Linien, die meist abwärtsgerichtet sind, hin und her. Diese Bewegung bildet die Flagge ab.

Zu guter Letzt folgt der Ausbruch aus der Formation. Dieser findet in der Regel nach oben statt. Entsprechend wird der vorherige Aufwärtstrend fortgesetzt. Daher vergleichen Trader und Analysten diese Formation häufig mit einer Flagge auf Halbmast.

Die bullische Flagge ist also eine Formation der Price Action und dient insbesondere der Trendbestätigung. Die Formation zeichnet sich durch die Rücksetzer bzw. die sogenannten Pullbacks aus und hat sich zu einem erfolgreichen Tradingkonzept entwickelt.

Suchen Anleger im Internet nach Beispielen für Muster der bullischen Flagge, werden diese feststellen, dass sie sich mehr oder weniger voneinander unterscheiden. Während manche ausgeprägte Korrekturen und mehrere Schwankungen aufweisen, haben andere nur wenige Kerzen in der Konsolidierungsphase und verlaufen eher flach. Folgende drei Punkte haben allerdings alle bullischen Flaggen – oder auch Bull Flag Muster – gemeinsam:

  • Am Anfang steht ein vorherrschender Aufwärtstrend
  • Trader können eine zuverlässige Korrektur, d.h. bullische Flagge, identifizieren
  • Die Korrektur läuft nicht so weit zurück, dass Trader an der bullischen Marktstruktur zweifeln

Bullische Flagge Definition

Die bullische Flagge ist eine Formation der Charttechnik, die der Trendbestätigung dient. Sie kommt auf dem bullischen Markt vor, das bedeutet ihr geht ein Aufwärtstrend voraus. Bei der bullischen Flaggenformation handelt es sich nicht um eine Trendänderung, sondern lediglich um eine Korrektur.

Dabei entwickelt sich der Kurs entweder seitwärts oder abwärts. Diese Konsolidierungsphase wird schließlich wieder vom vorherigen Trend abgelöst. Entsprechend folgt danach die Fortsetzung des vorherigen Aufwärtstrends.

Wie können Trader die Bullische Flagge erkennen?

Auch wenn im obigen Kapitel erläutert wurde, wie die bullische Flagge aussieht, gibt es einige weitere Richtlinien, auf die Trader bei der Suche nach bullischen Flaggen-Formationen achten sollten. Hier eine Übersicht der Orientierungshilfen für optimale bullische Flaggen:

  • Der Kurs befindet sich über dem Exponentiell gleitenden Durchschnitt (exponential moving average = EMA) mit einer Periode von 20
  • Die Korrektur (Pullback) muss in der Konsolidierungsphase mindestens einen Hochpunkt bzw. Swing High ausbilden
  • Dabei darf keine Kerze entstehen, die ein High unterhalb des EMA mit einer Periode von 20 aufweist

Grundsätzlich geht es nicht nur um die Form der Flagge. Vielmehr spielen die Stärke des Trends, die Möglichkeit der Identifizierung eines Ausbruchpunktes sowie das Ausmaß der Korrektur – das bedeutet, ob der Pullback flach oder tief verläuft – wichtige Rollen.

Unterscheidung von anderen charttechnischen Formationen

Die Flaggenformation – dazu gehört die bärische Flagge einerseits und die bullische Flagge andererseits – ist eine der häufigsten Chartmuster. Dabei kann es allerdings auch schnell zu Verwechslungen mit anderen Formationen kommen, die eine ähnliche Optik aufweisen. Darunter zum Beispiel der Wimpel, die aufsteigende Bullenflagge oder das Rechteck-Muster.

Obwohl der Wimpel der bullischen Flagge vom Aussehen schon ziemlich nahe kommt gibt es zwischen beiden Formationen einen entscheidenden Unterschied. Das Bull Flag Muster hat nämlich einen Kanal bzw. eine Flagge mit konstanter Breite. Das bedeutet der Kurs verläuft während der Entstehung der Flagge innerhalb zweier parallel verlaufender Linien.

Beim Wimpel hingegen verengen sich diese beiden Linien, sodass sie nicht parallel gegenüber liegen, sondern zum Schluss die Form eines Dreiecks ergeben. Folgende Abbildung zeigt beide Formationen im Vergleich:

Bei der aufsteigenden Bullenflagge handelt es sich, wie der Name schon verrät, zwar um eine bullische Flagge, allerdings um eine besondere Art dieser Formation. Die Linien sind zwar parallel zueinander, jedoch entwickelt sich der Kurs in der Konsolidierungsphase nicht seitwärts oder abwärts, sondern nach oben.

Dabei verläuft die Entwicklung nicht so steil wie vor und nach der Flagge, aber dennoch in dieselbe Richtung, was die aufsteigende Bullenflagge von der klassischen bullischen Flagge unterscheidet.

Eine weitere Formation, die insbesondere Einsteiger gern mit der bullischen Flagge verwechseln, ist das Rechteck-Muster bzw. die Rechteck-Formation. Dabei gibt es mehrere Ähnlichkeiten. Zum einen werden beide Formationen von Trendlinien umrahmt. Zum anderen bilden sich beide Formationen während einer Pause im Trend aus und haben die Form eines Rechtecks.

Allerdings gibt es auch hier einen entscheidenden Gegensatz. Während das Bull Flag Muster ein Rechteck abbildet, das sich nach unten bewegt, wird das Rechteck-Muster horizontal abgebildet. Das bedeutet es gibt in der Konsolidierungsphase keine kurzzeitige Abwärtsentwicklung, sondern der Kurs entwickelt sich weitgehend seitwärts.

Bullische Flagge Anleitung – So wird die Formation in der Charttechnik genutzt

Zur Bestätigung der bullischen Flagge beim Trading können Trader den Volumen-Indikator nutzen. Da sich die bullische Flaggen-Formation innerhalb eines steilen Aufwärtstrends bildet, begleitet entsprechend auch ein hohes Handelsvolumen den starken Anstieg des Kurses.

In der Korrekturphase hingegen nimmt dieser Volumen-Indikator vermutlich eher ab, da die Bullen nicht mehr stark sind. Schließlich kommt es zum Durchbruch des Widerstands der Flagge nach oben. Diese Überschreitung des Widerstands zeigt die Stärke der Bullen und das Handelsvolumen steigt wieder an. Somit haben Trader die Bestätigung, dass sich der vorherige Aufwärtstrend fortsetzt.

Dabei gibt es einige Orientierungshilfen, die Tradern den Einstieg auf den Markt beim Handeln der bullischen Flagge erleichtern sollen. Diese werden im Folgenden kurz aufgelistet und anschließend genauer dargelegt:

  • Position eröffnen
  • Gegen-Trendlinie anpassen
  • Stop Loss Order platzieren
  • Gewinnziel definieren

Trader sollten Positionen eröffnen, sobald eine Kerze oberhalb der Gegen-Trendlinie schließt, da das den Ausbruch aus der bullischen Flagge bestätigt. Bricht die Gegen-Trendlinie aus, aber der Schlusskurs liegt unterhalb dieser Linie, müssen Trader die Linie so anpassen, dass sie zum Ausbruch passt, während sich der Rücksetzer bzw. die Korrektur fortsetzt. Dadurch wird die Linie flacher.

Zur Sicherheit sollten Trader eine Stop Loss Order unmittelbar unter dem am nächsten liegenden Swing-Low platzieren. Sie sollten außerdem ein Gewinnziel definieren und dafür den Kursschub vor dem Bull Flag Muster nutzen. Dabei setzten sie die Projektion an der Basis der Flagge oder aber am Ausbruchspunkt an.

Es ist hierbei zu beachten, dass es sich lediglich um Orientierungshilfen und nicht um feste Regeln handelt. Auch wenn diese Methode vielversprechend ist, kann es Fälle geben, bei denen diese Richtlinien nicht das gewünschte Ziel erreichen. Und auch auf Abweichungen müssen sich Trader gegebenenfalls einstellen.

Vor- und Nachteile der bullischen Flagge im Trading

Die bullische Flagge ist kein einfaches Chartmuster und bringt daher, genau wie jedes andere technische Werkzeug, Vorteile wie auch Nachteile mit sich. Daher nimmt der folgende Abschnitt die Formation genauer unter die Lupe und zeigt ihre Chancen und Risiken auf.

Für jedes Finanzinstrument nutzbar
Verwechslungsgefahr mit anderen Formationen
Für jeden Zeitrahmen nutzbar
Signale nicht immer zuverlässig
Liefert Handelssignale und eine Einstiegsebene
Liefert eine Grenzwertstufe

Zahlreiche Händler nutzen die Bullen-Formation als Schlüsselelement in ihrer Strategie. Grund dafür ist zum einen, dass dieses Muster auf die Trendfortsetzung des Kurses hinweist und zum anderen, dass es auch Handelssignale sowie Einstiegsmöglichkeiten und Limit-Ebenen liefert.

Darüber hinaus kann diese Formation für jeden Zeitrahmen und jedes Finanzinstrument nutzbar – darunter Forex, Aktien und Futures. Allerdings ist es insbesondere auf Devisen- und Aktienmärkte weit verbreitet.

Andererseits wird die Formation allerdings vor allem von unerfahrenen Trader und Einsteigern oftmals mit anderen Formationen wie zum Beispiel dem Dreieck-Muster verwechselt. Zudem ist es wie jedes andere technische Werkzeug nicht immer vollkommen zuverlässig, sondern liefert auch hin und wieder Fehlsignale.

Top Strategien für den Handel der bullischen Flagge

Die bullische Flagge ist relativ einfach zu verstehen und – obwohl sie manchmal, meist von Einsteigern, verwechselt wird – ziemlich eindeutig zu identifizieren. Daher kommt diese Formation in zahlreichen Handelsstrategien zum Einsatz. Drei dieser Strategien werden nachfolgend aufgezeigt.

Strategie 1: Haupt-Handelsstrategie – Anwendung der Bullenflagge

Starten wir mit der Haupt-Handelsstrategie der bullischen Flagge, die zeigt, wie das Bullen-Muster verwendet wird. Diese Strategie besteht aus fünf Schritten:

  1. Starke Aufwärtsbewegung finden und auf Korrektur warten
  2. Differenz zwischen Start und Ende des Aufwärtstrends (vor der Korrektur) messen
  3. Muster muss bestätigt werden (Ausbruch)
  4. Kaufposition beim Ausbruch eröffnen und Stop Loss platzieren
  5. Take Profit Niveau definieren

Zunächst muss der Trader nach einem steilen Aufwärtstrend Ausschau halten, da sich die bullische Flaggen-Formation erst dann ausbilden kann. Anschließend wartet der Händler darauf, dass der Kurs in die Konsolidierungsphase, das heißt Korrektur, geht. Dabei sollten sich der Preis abwärts bewegen – allerdings nicht mehr als 35 Prozent, da es sich dabei ansonsten nicht mehr nur um eine Korrektur, sondern schon um einen neuen Trend handeln könnte.

Im zweiten Schritt definiert der Anleger wichtige Niveaus. Dafür misst er die Differenz zwischen dem Startpunkt des Aufwärtstrends und dem Endpunkt – das bedeutet, bevor die Konsolidierung gestartet hat. Das Take Profit-Ziel des Traders sollte im Verhältnis zu diesem Abstand stehen.

Da die Strategie nur erfolgreich ist, wenn das Muster vollständig ausgebildet ist, muss der Händler nun auf die Bestätigung der Formation warten. Diese ist gegeben, wenn der Preis die obere Begrenzung bzw. den Widerstand der Flagge durchbricht und der Kurs seinen vorherigen Aufwärtstrend fortsetzt.

Ist dies der Fall, eröffnet der Trader daraufhin eine Kaufposition und platziert eine Stop Loss-Order direkt unterhalb der unteren Linie. Dabei ist ein Abstand von 3-10 Pips zu empfehlen – je nachdem welcher Zeitrahmen eingestellt ist.

Zu guter Letzt muss noch das Take Profit-Niveau definiert werden. Dieses sollte ähnlich der Länge sein, die der Trader im zweiten Schritt gemessen hat, wobei die Pips ab dem Ausbruch gezählt werden. Da die Take Profit-Order auf dem volatilen sowie hochliquiden Markt allerdings zu weit sein kann, wird häufig auch zur Anwendung eines Trailing Take Profits geraten.

Strategie 2: Bullenflagge mit Volumen-Indikator

Die zweite Strategie verbindet die Haupt-Strategie mit dem Indikator für das Handelsvolumen, der das Handelssignal bestätigen soll. Auch hier sind fünf Schritte zu befolgen:

  1. Kurs sollte das Bull Flag Muster abbilden
  2. Volumen-Indikator auf Preisdiagramm anwenden
  3. Auf Ausbruch des Handelsvolumens warten
  4. Stop Loss-Order platzieren
  5. Take Profit-Niveau definieren

Obwohl das Muster erst dann bestätigt ist, wenn der Preis die Formation bzw. den Widerstand durchbricht, können Trader hier die Strategie schon anwenden, wenn sie eine Formation sehen, die der bullischen Flagge ähnelt. Anschließend wendet der Anleger den Volumen-Indikator auf das Preisdiagramm an. Dabei erkennt er, dass das Handelsvolumen während der Konsolidierungsphase mit hoher Wahrscheinlichkeit abnimmt.

Im dritten Schritt steigt das Handelsvolumen nach der Korrektur wieder an und der Preis durchbricht die Widerstandslinie der bullischen Flagge. Damit wird der vorherige Aufwärtstrend fortgesetzt und der Trader sollte eine Stop Loss-Order unterhalb der Unterstützungslinie platzieren.

Zum Schluss definiert der Händler das Take Profit- Niveau mithilfe des Risiko-Ertrags-Verhältnisses. Hier wird ein Verhältnis von 1:2 empfohlen. Entsprechend sollte der Gewinn 20 Pips über dem Einstiegspunkt liegen, wenn 10 Pips riskiert werden.

Strategie 3: Bullenflagge mit Fibonacci-Retracements

In dieser Strategie werden Fibonacci-Retracements als Unterstützungs- und Widerstandslinien eingesetzt. Dabei wird ein Preisrückgang, das heißt ein Pullback, erwartet und die Bullenflagge zeigt die Marktkonsolidierung, während die Fibonacci-Retracements helfen, das Level zu identifizieren, von dem aus der Preis wieder abprallen wird. Das geschieht in folgenden fünf Schritten:

  1. Steilen Aufwärtstrend finden und auf Konsolidierung warten
  2. Fibonacci-Retracements implementieren
  3. Warten, dass der Preis das Fibonacci-Niveau erreicht
  4. Nach Durchbruch der Widerstandslinie Stop Loss Order platzieren
  5. Take Profit-Niveau definieren

Auch hier wird zunächst nach einem starken Aufwärtstrend gesucht und dann auf die Korrektur gewartet, die das Bull Flag Muster ergeben soll. Tritt eine solche Konsolidierung auf, implementiert der Trader die Fibonacci-Retracements in den Chart. Diese bestimmen Umkehrpunkte und werden verwendet, um den Punkt zu definieren, an dem der Preis umkehrt und sich der Kurs wieder nach oben bewegt.

Nun muss der Trader darauf warten, dass der Kurs das Fibonacci-Niveau erreicht. Das signalisiert eine potenzielle Preisumkehr nach oben und entsprechend die Fortsetzung des vorherigen Aufwärtstrends. Sobald der Kurs die Widerstandslinie durchbrochen hat, kann der Stop Loss Order unterhalb der unteren Linie der bullischen Flagge – d.h. unter die Unterstützungslinie – platziert werden.

Zwar definiert diese Strategie nicht wirklich ein Take Profit-Niveau, allerdings können Trader hier die Regel aus der ersten Strategie anwenden. Dafür messen sie den Abstand zwischen Start- und Endpunkt des Trends, um das Take Profit-Niveau festzulegen.

Fazit: Für jeden Zeitrahmen und jedes Finanzinstrument nutzbar

Bei der bullischen Flagge handelt es sich um ein trendfolgendes, charttechnisches Muster, das relativ häufig zu finden ist. Sie ist die umgekehrte Version der bärischen Flagge, entsteht während einem Aufwärtstrend und zeichnet sich durch seine flaggenähnliche Form aus. Dabei entwickelt sich der Kurs in der Konsolidierungsphase für kurze Zeit in die andere Richtung wie der eigentliche Trend.

Das Bull Flag Muster wird häufig mit anderen Formationen verwechselt, kann allerdings ziemlich eindeutig identifiziert werden. Es ist für jeden Zeitrahmen und für jedes Wertpapier nutzbar. Zudem liefert es nützliche Handelssignale und eine gute Einstiegsebene. Dabei sollte der Trader solange warten, bis das Muster vollständig ausgebildet ist und der Kurs die obere Linie durchbricht.

Dieser Durchbruch bestätigt die Fortsetzung des vorherigen Trends und der Trader kann von einer Bewegung nach oben ausgehen und entsprechend eine Position eröffnen. Empfohlen wird dabei allerdings auch gleichzeitig die Platzierung einer Stop Loss Order unterhalb der Unterstützungslinie. Zu beachten ist außerdem, dass auch diese Formation nicht immer zuverlässige Handelssignale liefert und es selten auch zu Fehlsignalen kommen kann.

Meist gestellte Fragen:

Was ist die bullische Flagge?

Wie auch auf dem Markt unterscheidet man bei Flaggenformationen in bärische und bullische Flaggen. Während die bärische Flagge bei Abwärtstrends auftritt, sind bullische Flaggen in Aufwärtstrends zu finden. Die bullische Flagge kommt in der Charttechnik relativ häufig vor. Dabei handelt es sich um eine Formation, die auf die Fortsetzung des vorherigen Trends hinweist und somit unter Umständen zu gewinnbringenden Trades führen kann.

Wie kann man die bullische Flagge erkennen?

Die bullische Flagge erinnert optisch an eine Flagge – daher auch der Name. Sie besteht aus drei Bestandteilen: Zum einen aus dem Fahnenmast. Dieser ergibt sich durch einen steilen Aufwärtstrend. Anschließend kommt es zu einer kurzfristigen Konsolidierungsphase bzw. Korrektur, in der sich der Kurs nach unten entwickelt. Diese Bewegung stellt die Flagge selbst dar.
Zum Schluss kommt es allerdings zum Durchbruch der Flagge und der vorherige Trend setzt sich fort. Deshalb wird die Formation von Analysten oftmals auch als Flagge auf Halbmast bezeichnet. Jedoch geht es nicht nur um die Form der Flagge, sondern auch um die Stärke des Trends, den Ausbruchpunkt und das Ausmaß der Korrektur. Diese Faktoren müssen also auch berücksichtigt werden.

Wie funktioniert das Trading mit der bullischen Flagge?

Es gibt verschiedene Strategien beim Handel mit der bullischen Flagge. Dennoch basieren alle auf der Grundstrategie. Laut dieser muss der Trader zunächst einen starken Aufwärtstrend finden und auf eine Korrektur warten. Anschließend misst er den Abstand zwischen Start und Ende dieses Aufwärtstrends, d.h. bevor die Korrektur eingesetzt hat und wartet dann auf den Ausbruch, der das Muster bestätigt. Sobald der Kurs die Widerstandslinie durchbrochen hat, eröffnet er eine Kaufposition, platziert eine Stop Loss-Order unterhalb der Unterstützungslinie und definiert das Take Profit-Niveau.

Alex Abate

Erfahrene Investorin seit 2017 im Bereich Aktien und ETFs.
Spezialisierung auf Short-Selling und den Einsatz von Derivaten.
Bachelor in Wirtschaftswissenschaften.

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Quelle: Trading für Anfänger

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