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Kryptowährungen Am Besten Erklärt 2021

Bitcoin-Kurs rutscht zum Jahresende in Richtung 16.000 US-Dollar ab

Dez 31, 2022

Bitcoin (BTC) hat am 30. Dezember nach der Handelseröffnung an der Wall Street erneute Volatilität zu spüren bekommen, die den Kurs weiter in Richtung 16.000 US-Dollar gedrückt hat.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Wohin geht es im neuen Jahr?

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView entsprechend zeigen, ging es für den Bitcoin-Kurs am Freitag auf ein zwischenzeitliches Tagestief von 16.337 US-Dollar.

Dabei hat die Volatilität der marktführenden Kryptowährung in den Tagen nach Weihnachten stetig zugenommen, weshalb einige Experten vor dem Start ins neue Jahr noch einen letzten großen Sprung erwartet hatten.

„Für die traditionellen Finanzmärkte ist das hier der letzte Tag des Jahres, aber der Kryptomarkt läuft noch weiter bis zum Ende des Kalenders. Vielleicht sehen wir ja nochmal die lang ersehnte Volatilität zum Monatsabschluss und Anfang von 2023“, wie die Analysten von Material Indicators prognostizieren.

Der Krypto-Trader Rekt Capital weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass „aus historischer Sicht der Jahresabschluss der bärischen BTC Candle 2 der zuverlässigste Indikator für eine Bodenbildung ist“.

Damit verweist Rekt Capital auf die vierjährigen Halving-Zyklen von Bitcoin, in denen das zweite Jahr oftmals das schlechteste ist.

Entsprechend könnte zum Ende des Jahres das schlimmste schon überstanden sein und „alle weiteren Abschwünge, die in Jahr 3 folgen, sind nur noch Bonus als günstige Kaufgelegenheit“.

Bitcoin Halving-Zyklen. Quelle: Rekt Capital/ Twitter

Nichtsdestotrotz bleibt die Lage auf kurze Frist heikel, denn der Bitcoin-Kurs steckt weiterhin innerhalb einer engen Preisspanne, aber immerhin 1.000 US-Dollar über einem wichtigen mehrjährigen Tief.

Die Orderbuchdaten von Binance zeigen jedoch, dass es bis 16.000 US-Dollar kaum greifbaren Support gibt, während in Richtung 17.000 US-Dollar deutlicher Widerstand wartet.

Bitcoin-Orderbuch (Binance). Quelle: Material Indicators/ Twitter

Wie Cointelegraph berichtet, reichen die Prognosen für das Q1 2023 von einem Sprung zurück über 20.000 US-Dollar bis hin zum Crash unter 10.000 US-Dollar.

Luft für risikoreiche Finanzprodukte?

Der amerikanische Aktienmarkt verzeichnet unterdessen leichte Verluste, so geht es für den S&P 500 und Nasdaq Composite jeweils um knapp 1 % nach unten.

Auch der US-Dollar konnte zum Jahresende nicht wirklich gewinnen, so setzt der US-Dollar-Index (DXY) vielmehr seinen anhaltenden Abwärtstrend fort.

„Behaltet den US-Dollar-Index auf jeden Fall im Blick! Ein weiterer Abschwung könnte für uns positive Dynamik entfalten“, wie Caleb Franzen von Cubic Analytics auf Twitter an die umgekehrte Korrelation des DXY zum Bitcoin-Kurs erinnert. Dem fügt er an:

„Die US-Zentralbank hält zwar an ihrer strengen Geldpolitik fest, aber dennoch könnte es für risikobehaftete Finanzprodukte bald Luft zum Atmen geben.“

US-Dollar-Index (DXY). Quelle: TradingView


Quelle: Coin Telegraph

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