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Bitcoin-Kurs rutscht um 1 Prozent ab – Miner spalten die Gemüter

Dez 27, 2022

Bitcoin (BTC) hat am heutigen 27.Dezember endlich neue Volatilität zu spüren bekommen, nachdem die Wall Street die letzte Handelswoche des Jahres eröffnet hat.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Bitcoin spürt neue Volatilität

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, ist der Bitcoin-Kurs entsprechend pünktlich zur Handelseröffnung um 1 % abgerutscht.

Obwohl der Abschwung also nur schlappe 150 US-Dollar groß war, machte sich dieser bemerkbar, denn Bitcoin hat die letzten Tage gar keine Volatilität verzeichnet.

Der Rückgang der marktführenden Kryptowährung wird von einem 0,6 % Abschwung des S&P 500 begleitet, während es für den Nasdaq Composite um 1,4 % nach unten geht.

Auch der US-Dollar-Index (DXY) reagierte auf diese Entwicklungen und konnte im Gegenzug die jüngsten Verluste seit dem 25. Dezember wieder aufholen.

US-Dollar-Index (DXY). Quelle: TradingView

Da die Kursbewegung von BTC insgesamt dennoch relativ verhalten war, schielen die Experten auf anderweitige Katalysatoren, darunter allen voran der Binance Coin (BNB) und die anhaltenden Sorgen um die marktführende Kryptobörse Binance.

„Das größte Risiko für den Kryptomarkt ist der BNB“, wie Analyst Matthew Hyland deshalb feststellt. Dem fügt er an:

„Derzeit hat er eine Marktkapitalisierung von 38,4 Mrd. US-Dollar, die um mehr als 20 Mrd. US-Dollar einbrechen könnte, falls der vorhandene Support nicht hält. Wie viel davon wird als Gegenwert genommen, um andere Kryptowährungen aufzublasen? Ein BNB-Crash würde alle in Mitleidenschaft ziehen.“

Nichtsdestotrotz liegt der BNB-Kurs bei Redaktionsschluss über 240 US-Dollar. Diese rote Linie muss gehalten werden, um keine weiteren Einbrüche zu riskieren.

BNB-Kursdiagramm (Binance). Quelle: TradingView

Außerhalb der Kryptomärkte konnte die Nachricht, dass China am 8. Januar die verpflichtende Quarantäne für Einreisende aufhebt, keinen beflügelnden Effekt entfalten.

Miner spalten die Gemüter

Ein weiteres Sorgenkind sind derweil die Bitcoin-Miner, wobei sich die Geister scheiden, wie es tatsächlich um diese steht.

Charles Edwards, der CEO der Vermögensverwaltung Capriole, warnt mit Blick auf die viel zitierte Kennzahl Hash-Ribbons.

„Das hier ist mit ziemlichem Abstand die heftigste Kapitulation der Bitcoin-Miner seit 2016 und vielleicht sogar seit allen Zeiten“, wie der Experte Alarm schlägt. Dem fügt er an:

„Die Hash-Ribbons lassen die niedrigste Bitcoin-Hashrate von 2022 erkennen, denn immer mehr Miner werden durch den Kostendruck zahlungsunfähig und melden Insolvenz an.“

Bitcoin Hash-Ribbons. Quelle: Charles Edwards/Twitter

Wie Cointelegraph berichtet, ist der ehemalige BitMEX-Chef Arthur Hayes hingegen ganz anderer Auffassung, denn nach seiner Einschätzung werden die Entwicklungen in der Mining-Branche keinen nennenswerten Einfluss auf den Bitcoin-Kurs haben.

So meint Hayes, dass selbst der vollständige Abverkauf aller BTC der Miner im Großen und Ganzen wohl nur ein Tropfen auf den heißen Stein wäre.


Quelle: Coin Telegraph

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